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zwischen helfen und loslassen

Wir sind keine Tierhalter, die nicht loslassen können ... wichtig ist das Wohl des Tieres. Manche denken ja nur an sich und wollen ihre Katze auf keinen Fall gehen lassen, auch wenn es keinen Sinn mehr macht und es dem Tier schlecht geht. Und Mogli geht es schlecht ... er hat wieder eine Infektion, frisst nicht, trinkt nicht, hat abgenommen, ist in einem schlechten körperlichen Zustand.

Loslassen ? Das ist eine Gratwanderung zwischen Helfen und Loslassen ... solange Hilfe und Besserung möglich sind, muss man nicht loslassen. Aber manchmal weiß man es nicht genau, ob es wieder besser werden kann ... da muss man durch diese Wartezeit hindurch und mitansehen, was man lieber nicht sieht. Und das Hinsehen ist schlimmer als es das Loslassen wäre. Aber man darf das Tier, so man es gehen lassen würde, dennoch nicht leichtfertig einschläfern lassen. Leider steht es den Tieren nicht auf der Stirn "macht Sinn" oder "hat keinen Sinn mehr". Ist nicht so einfach, das.

Engelbert 18.02.2016, 11.08

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Kommentare zu diesem Beitrag

32. von Karin

Ich war vor einem Monat in dieser Situation mit unserem alten Kater. Ich habe entschieden, ihn einschläfern zu lassen, bevor er zu sehr leiden musste. Ich wäre froh, wenn später auch mal jemand für mich eine solche Entscheidung treffen würde (aber bei Menschen ist es ja ungleich komplizierter). Ich hoffe, Ihr könnt mit einem Lächeln an Mogli zurückdenken.

vom 19.02.2016, 18.09
31. von Sommerregen

Ach ja, ich kenne das. Die letzten Monate mit meinem Hund waren aus so. Ich wusste, dass er (oder vielmehr sie) keine Kraft mehr hatte. Auch das Atmen viel ihr immer schwerer. Dann war da diese unendliche Sehnsucht nach dem Wasser. Aber sie schaffte es einfach nicht mehr zum Fluss um zu baden.
Da sie alt war und ich wusste, dass es nicht mehr besser wird, habe ich mir gewünscht, dass sie einschlafen könnte. Gott sei Dank war es dann auch so.
Auch wenn das jetzt schon mehr als ein Jahr her ist, sitze ich schon wieder hier und heule.
Ich fühle mit euch und wünsche euch, dass bald alles gut wird.

vom 19.02.2016, 11.22
30. von owl

"Ist nicht so einfach, das" ... nein, ist es wahrlich nicht.
Es ist schwer, den richtigen Moment zu erkennen. Ich stand letzes Jahr 2x vor dieser Entscheidung. Bei dem zweiten Hund war es klar, er hatte nach einem tragischen Unfall schwerste Kopfverletzungen, er musste "erlöst" werden.
Bei dem ersten, nur vier Monate vorher, ging eine jahrelange Erkrankung voraus, die "gut" mit Medikamenten behandelt werden konnte. Als dann aber Schmerzen dazu kamen, die auch mit Medikamenten nicht gelindert werden konnten und er geweint hat, haben wir uns nach nur einigen Tagen entschlossen, ihn einschläfern zu lassen.
Ich habe vorher viel darüber nachgedacht, währenddessen war es ruhig und friedlich, danach kamen die Zweifel, ob es richtig war ... ich habe da aber auch auf meinen Tierarzt vertraut, der den Moment auch für gekommen sah!

Schrecklich ...

vom 19.02.2016, 09.27
29. von anni1956, köln

es tut weh, aber er hat schöne Jahre mit euch gehabt und es ist gut, das es die Möglichkeit gibt, ihn gehen zu lassen. Es erfordert Kraft, ich habe es schon öfter mit meinen Katzen und Hunden gehabt und es tut weh, aber es hört sich nicht an, als ob es ihm gut ginge. Ich wünsche euch Kraft.

vom 18.02.2016, 22.29
28. von christine b

als ich meinen kommentar schrieb, hatte ich den eintrag noch nicht gelesen, dass der liebe mogli schon über die regenbogenbrücke gelaufen ist. machs gut katerchen!

vom 18.02.2016, 19.25
27. von christine b

ich fühle mit euch, war ich doch selber schon in solchen situationen.
es ist schwer zu fühlen, wann ist die zeit gekommen? zusehen müssen, wie es dem tier schlecht geht ist sehr, sehr schwer. man mag aber auch nicht herr über leben und tod sein.
mir gibt das heute noch viel, dass ich meine alte treue dackeline in den armen hielt, als sie sanft hinüberging.
ich fühle, wir haben den zeitpunkt richtig entschieden.
morgen, nach dieser nacht, wißt ihr vielleicht schon mehr, man wird sehen, ob er noch irgendwas frißt oder nicht.
hat er lebenswillen, wird er ein bisschen fressen, hat er keinen mehr, dann hört er auf zu fressen und zu trinken. so ist es bei mensch und tier.
ich wünsche euch und mogli alles gute!

vom 18.02.2016, 18.55
26. von Regine H.

Ach Engelbert, hier wurde jetzt schon so viel geschrieben, was auch ich geschrieben hätte, deshalb nur noch eines:
Ich fühle mit Dir und Beate und hoffe, dass Ihr letztendlich ALLE nicht zu lange leiden müsst, egal, wie Ihr jetzt weiter handelt! Nur wenn Mogli auch sichtlich Schmerzen hat, dann würde sogar ich ihn wohl friedlich "gehen lassen", was uns Menschen ja leider verwehrt ist...

vom 18.02.2016, 18.24
25. von Ulla M.

Ach Engelbert, das ist so traurig, dass zu lesen. Aber ihr arbeitet ja gut mit dem Tierarzt zusammen und werdet dann auch den richtigen Zeitpunkt finden, um ihn gehen zu lassen.

Ulla

vom 18.02.2016, 18.10
24. von Elly

Wie gut doch eine Patientenverfügung ist.

vom 18.02.2016, 16.50
23. von MartinaK

(((Engelbert))) & (((Beate)))
Ihr werdet es spüren, wenn es soweit ist.
Meine guten Gedanken begleiten Euch vier!

vom 18.02.2016, 16.41
22. von lamarmotte

Eine fast unerträgliche Situation. Ich fühle mit und wünsche Euch GespUr und Kraft, richtige Entscheidungen zu treffen.

vom 18.02.2016, 16.40
21. von Ellen

Ach, das haben wir schon einige Male hinter uns, es ist jedesmal schrecklich. Eine Katze wurde von einer Dachlawine getroffen, Beine und Rücken gebrochen, musste eingeschläfert werden. Vor zwei Jahren sprang unser zugelaufener Kater in vor ein Auto, so schwer verletzt an Kopf und Beinen, war nichts mehr zu machen. Die Tierärztin öffnete extra für uns abends um 21 Uhr die Praxis. Und ein ganz besonders geliebtes Katerchen, das an Leukose litt und dann schließlich wirklich am Ende war, musste auch erlöst werden. Mein Mann hat unsere lieben Tierchen dann in unserem Wald begraben, wir hätten sie nie abgegeben. Ich bin dann stundenlang alleine spazieren gegangen, war sooo traurig. Ja, es ist nicht einfach, schließlich hat das liebe Tier ja mehr oder weniger als Familienmitglied gelebt.

vom 18.02.2016, 15.51
20. von JuwelTop

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Da hilft dir niemand weiter, nur gut beobachten. Und irgendwann sieht man dem Tier an, dass es nicht mehr will...

vom 18.02.2016, 15.44
19. von Hildegard

Bei meiner Katze Rosa hatte ich Angst vor der Entscheidung, die aber gefallen ist, als sie zu Ersticken drohte.

Kater Felix glaubte ich am nächsten Tag mit einer behandelbaren Diagnose wieder abholen zu können. Ich hatte es ihm versprochen. Die Diagnose, riesengroßer Lebertumor ließ dann auch keine andere Entscheidung mehr zu für mich.

So hatte ich es ein wenig leichter als Ihr jetzt und hoffe, dass Mogli friedlich in Euren Armen einschlafen kann.

vom 18.02.2016, 15.28
18. von Licht

Wir standen auch vor so einer Entscheidung. Es wahr unsere Hündin Miky 14 Jahre alt. Es wahr so schwer sie hat aber nur noch vor sich hin gedämmert und saute uns so hilfslos an. Wir haben Sie schweren Herzens einschläfern lassen. Es ging einfach unserer Micky so schlecht . Sie schlief in unseren Armen ein wahr nicht allein. Ich gebe Euch beiden Kraft und lieber Moggli wenn Du nicht mehr kannst zeiges es doch. Finde wenn ein Tier nicht mehr frisst dann hat es sich aufgegeben. Toi Toi Euch beiden.........

vom 18.02.2016, 14.40
17. von DieLoewin

bin mit meinen Gedanken bei Euch

vom 18.02.2016, 14.31
16. von Heidi P

((Engelbert)))

vom 18.02.2016, 14.23
15. von Inge-Lore

Vor sehr langen Jahren war ich das x-te
Mal mit unserem damals sehr sehr kranken
Pudel beim Tierarzt, hatte ihn schon wieder im Auto - und er brach zusammen.
Auf meinen Armen trug ich ihn wieder in
die Praxis. Die Worte des Tierarztes vergesse ich nie "Sie beweisen Ihre Tierliebe nicht damit, indem Sie ihn
weiter leiden lassen..." Er hat ihn dann
in meinen Armen erlöst.


vom 18.02.2016, 14.23
14. von beatenr

ach ihr Armen - das ist sooo schwer...ich fühle mit Euch ...

- anders ist es bei Menschen auch nicht.... da steht auch nicht auf der Stirn "macht Sinn" oder "hat keinen Sinn mehr" --- tagelang oder viel länger schwankt man zwischen Hoffen und Bangen--- dem Wunsch, sie nicht leiden zu sehen und der Hoffnung, dass es doch wieder aufwärts geht - sie doch noch behalten zu dürfen... wobei es dann nicht das Einschläfern ist, sondern .. sie isst nicht mehr, sie trinkt nicht mehr... und die Entscheidung mit Absprache mit den Ärzten und dem Wissen um eine klare Patientenverfügung - diese Medikamente jetzt nicht mehr....

vom 18.02.2016, 14.02
13. von Inge S.

Es tut mir auch sehr leid, dass es Mogli so schlecht geht.
Das geht ja nun auch schon länger so und man ist in Sorge.
Wenn ein Tier krank ist leidet man sehr mit.
Sie können uns schliesslich nicht sagen wie es ihnen geht.
Wenn man merkt, dass das Tier Schmerzen hat, sollte spätestens etwas getan werden.
Ich wünschte, dass irgendwann auch Menschen auf Wunsch von Schmerzen erlöst werden dürfen wenn keine Aussicht mehr auf Weiterleben besteht.
Das dachte ich so, als meine Schwester im letzten Monat ihren 14 Jahre alten, treuen und lieben Hund einschläfern lassen musste. Es war so traurig.
Natürlich wünsche ich Mogli, dass er sich doch wieder erholt.



vom 18.02.2016, 14.02
12. von Christiane

vor dieser Entscheidung haben wir vor sieben Jahren auch gestanden. Unsere Sissi - ein Thai-Mix - war sehr krank. Sie hatte Diabetes, mußte jeden Tag gespritzt werden und hat nicht mehr gefressen und Wasser nur noch per Spritze ins Mäulchen zu sich genommen. Wir haben auch überlegt, ob wir sie zum Tierarzt zum Einschläfern bringen oder nicht. Wir haben es nicht gemacht und sie hat den letzten Tag bei uns verbracht und fast nur noch geschlafen. Ich habe viel bei ihr gesessen, ihr Pfötchen gehalten, unser Moritz kam immer mal nach ihr schauen und auf einmal am Abend hat sie richtig geseufzt, mich angeschaut und dann war sie still. Sie ist ganz friedlich gestorben und ich denke mal, sie hat gemerkt, das wir bei ihr waren. Es hat gut getan, das sie bei uns einschlafen durfte und nicht beim Tierarzt. Aber die Entscheidung ist nicht einfach, ich würde es aber wenn es möglich ist, bei unseren beiden immer wieder machen. Ich drücke ganz fest die Däumchen, das Mogli nicht zu sehr leiden muß und ihr das Richtige für ihn und Euch entscheidet.

vom 18.02.2016, 13.43
11. von Anne P.-D.

Ja, es ist schwierig, bei einem Tier so zu handeln, um dem Tier so zu helfen, dass es ihm gut geht! Manchmal zeigt es ein Tier, wenn es selber nicht mehr will. Mir wurde mal gesagt, die Freude am Tier zählt genauso wie auch die Verantwortung, wenn man spürt, das Tier leidet nur noch! Aber es ist schwer, damit umzugehen, die richtige Entscheidung zu treffen! Ich wünsche euch das richtige Gespür dafür zur richtigen Zeit!!!

vom 18.02.2016, 13.31
10. von IngridG

Oh, wie ich das schon miterleben musste, diese Situation. Es ist soo schwer und eine schlimme Gratwanderung. Aber es kommt der Zeitpunkt, wo es nicht mehr geht, ganz eindeutig. Bei meinem alten Kater und bei meiner Katze war es so und dann war es auch gut so. Alles Liebe für Euch...(seufz...)

vom 18.02.2016, 12.59
9. von Killekalle

...und doch werdet Ihr wissen, wenn es Zeit ist. Ihr Armen. Ich denke an Euch und den kranken Mogli.

vom 18.02.2016, 12.07
8. von Gudi

... so schwer, wie es ist, Mogli gehen
zulassen... laßt sie bitte nicht
leiden.
Ich hielt es auch mit meinen jeweiligen
Tieren so, das Gefühl, es geht nicht
mehr, verdeutlicht sich dann ja sehr.
Mogli... alles Liebe auf Deinem Weg.

vom 18.02.2016, 12.02
7. von Elke M.

Das ist so schlimm. Ich war so froh, dass es sehr bald eindeutig war.
Bin in Gedanken bei Euch

vom 18.02.2016, 12.00
6. von Xenophora

Lieber Mogli, ich denk' an Dich (und Deine Menschenfreunde).

vom 18.02.2016, 11.50
5. von Monika aus Köln

Ich weiß wie ihr euch fühlt. Zusehen und nicht helfen können. Du wirst es spüren wenn es denn so sein sollte dass Mogli über die Regenbogenbrücke gehen will.
Seid umarmt und ein Knuddler für Mogli und Micky.

vom 18.02.2016, 11.49
4. von Liz

Ihr habt mein ganzes Mitgefühl - alles Liebe und Weisheit und Kraft für die Entscheidung!

vom 18.02.2016, 11.47
3. von funny

Oh ja, da verstehe ich Dich soo gut...
Ich stand in den letzten Jahren mehrmals vor dieser Entscheidung bei meinen Vögeln. Sie sind so gute Schauspieler...

Mit den beiden letzten Entscheidungen, zum einen meinen alten 14jährigen Welli vor 2 Jahren einschläfern zu lassen, und zum anderen die 3 jähríge Henne noch nicht einschläfern zu lassen, kann ich aber heute noch leben. Irgendwie hat mir da in beiden Fällen das Gefühl das Richtige gesagt. Meine Henne, die lt. Tierarzt eigentlich dem Tod geweiht war, ist jetzt wieder putzmunter und dem alten Hähnchen habe ich glaube ich den letzten Liebesdienst erwiesen, ihn zu erlösen. Er war sehr sehr krank und ich habe es irgendwie gespürt, daß er es nicht mehr schaffen wird....

Aber das klappt halt nicht immer...Was gäbe ich in solchen Situationen darum, wenn das Tier reden könnte...

Viel Kraft und den richtigen Riecher für die richtige Entscheidung und den richtigen Zeitpuntk wünsche ich Euch...


vom 18.02.2016, 11.36
2. von Moni

Ach herrje, das tut mir ja so leid! Das Schlimmste ist wohl die Hilflosigkeit, weil die Tierchen nicht sprechen können. Ich wünsche euch die für alle beste Entscheidung.

vom 18.02.2016, 11.25
1. von Christine

Genau so empfinde ich auch!
Als ich meine zwei Lieblinge letztes Jahr erlösen lies, empfand ich danach einen tiefen Frieden. Sie hatten
"Alles" überstanden.

vom 18.02.2016, 11.22

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