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osterlachen

Osterlachen ... habe gerade erstmal davon gelesen ... Zitat: "Als "Osterlachen" bezeichnet man den Brauch, in der Predigt an Ostern die Teilnehmer an einem Gottesdienst zum Lachen zu bringen. In einigen Regionen - vor allem in Bayern - war es vom 14. bis 19. Jahrhundert ein fester Bestandteil des christlichen Brauchtums."

Tja, da hätten wir mal was zu lachen gehabt ... doch der Brauch ist wieder verschwunden. Aber es gibt Hoffnung ... Zitat: "Heute beleben einzelne Priester das Osterlachen wieder."

Das Grundanliegen des Osterlachens war/ist es, die Osterfreude zum Ausdruck zu bringen. Es sollte die Überlegenheit und der Sieg über den Tod symbolisiert werden, der sich an Christus "verschluckt" hat und der Lächerlichkeit preisgegeben ist.

Engelbert 28.03.2024, 15.08

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von ladybird

Das Osterlachen kenne ich nicht, verstehe aber die Idee dahinter. Es ist ein Neuanfang, die Hoffnung auf Neues. Ich kenne aus dem Ostergottesdienst die Aufforderung an die Gemeinde, sich dem Nachbarn zuzuwenden und zu sagen: Freue dich, der Herr ist auferstanden. Die frohe Botschaft weitergeben sozusagen. Finde ich eine gute Idee.

vom 29.03.2024, 12.24
4. von Ilka

Abgesehen davon, dass ich mit Kirche nichts am Hut habe, gefällt es mir nicht, wenn mich jemand mit Späßchen zum Lachen bringen will, wenn mir gerade nicht zum Lachen zumute ist.
Ich glaube auch nicht, dass irgendein Kirchenbesucher, der die Osterfreude empfindet, diese mit Lachen ausdrückt. "Freude" ist in meinen Augen eher etwas Stilles, Leises.

vom 28.03.2024, 19.46
3. von Gisela L.

In unserer Kirche gab es das Osterlachen noch.
Inzwischen haben wir eine neue Pfarrer*in, da weiß ich es heute noch nicht, ob sie diesen Brauch weiterführen wird.

vom 28.03.2024, 18.23
2. von Hans

Es gibt auf Youtube einige Osterlachen-Beispiele mit teilweise sehr guten Witzen. Einige Priester können das wirklich gut.

vom 28.03.2024, 17.41
1. von Laura

Aber dann Ostersonntag oder -montag, oder?
Ich bin gerne mit der Großmutter meines Mannes und ihm, später unserem Sohn in die Osternacht gegangen. Früher saßen wir in der Kirche und warteten bis das Licht zu uns kam und weiter ging. Ich liebte diese Stimmung. Unser Sohn war lieber am Feuer und trug dann das Feuer nach innen.

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