ALLes allTAEGLICH

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: alles alltägliches

6,39


Ich kann nur jedem empfehlen, wenn er schon mal um die Mittagszeit in der Homburger Uniklinik ist, dass er dann dort auch isst. Und zwar in der Mensa.

Maiscremesuppe
Brötchen
Hacksteak, Kartoffelecken, Gemüse
großes Cola light
Schokoladencroissant

€ 6,39

Kann man nix gegen sagen und war gut. Das Wahlmenü kostet für Besucher € 4,50, für Uni-Bedienstete € 2,98 und für Studenten € 1,98. Richtig schöne Auswahl (5 verschiedene Gerichte und Beilagen nach Wunsch), würde ich nebenan wohnen oder arbeiten, wäre das mein Stammlokal.
 

Engelbert 22.03.2004, 14.47 | (5/1) Kommentare (RSS) | PL

warten,


und das 1 1/2 Stunden lang, ist schlimmer als die 15 Minuten den Magen in den Spiegel sehen zu lassen.

Außerdem

war die Akte nicht da
konnten die Werte nicht ausgedruckt werden
durfte ich nicht an der Anmeldung telefonieren
war das Telefon am anderen Ende des langen Hauses
war die Gastroskopie in einem anderen Gebäude
war ich eine halbe Stunde zu spät
ist alles irgendwie langsam und mit Wartezeit verbunden
 

Engelbert 22.03.2004, 14.46 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

morgen ...


... Magenspiegelung. Nichts Ernstes, Routineuntersuchung. Ist auch nicht schlimm, nur lästig.
 

Engelbert 21.03.2004, 21.32 | (6/2) Kommentare (RSS) | PL

vor donnerstag ...


... wird sich hier wenig tun. Vielleicht schreibe ich was, vielleicht auch nicht. Kommt auf die Zeit an ... morgen Arztbesuch, Dienstag Arztbesuch ... jede Menge Bürokram, Steuererklärung und verschiedene liegengebliebene Dinge.

Ihr könnt weiterhin Bilder für die "Kätzchenwoche" schicken (anghy[ätt]t-online.de], ich hab schon Bilder für zwei Wochen ;)) ... also dürfen ruhig ein paar dazu kommen. Vielleicht verlängere ich die Woche auf zwei oder bringe ein Kalenderblatt-Special.
 

Engelbert 21.03.2004, 20.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

gut drauf


Ich hab mir gerade eine Favorit-Playlist beim WinAmp gemacht mit über 100 Sendern. Ich höre also Radio im Moment. Was bedeutet: ich bin gut drauf. Welcome, Samstag :)).
 

Engelbert 20.03.2004, 09.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

schön ...


ist es, wenn einfach mal ein Brief mit diesem Inhalt von diesem Mädl im Briefkasten liegt. Hab mich sehr gefreut über diese Geste :)).
 

Engelbert 19.03.2004, 19.15 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

dieser seltsame, so ruhige morgen


Diese seltsame Stimmung, dieser seltsame Morgen.

Um 4 Uhr aufgestanden und nicht wach geworden. Noch lange nicht wach geworden. Die Stille der Nacht in den Tag hinübergerettet. Die Müdigkeit auch.

Das Oldie-Radio spielt Elton John und Jimi Hendrix. Ich mag den Jimi nicht, doch er spielt nur neben mir und nicht zu mir. Cindy Lauper meint, dass Mädchen Fun wollen und ich hab' den Fun einfach ausgeschaltet. Tut mir leid für die Cindy, die mag ich nämlich. Nur gerade jetzt eben nicht.

Es ist ein schöner Morgen, ein ruhiger Morgen. Einer der Morgen, an denen man viel Zeit hat. Die verplempert man so lange, bis man wieder keine Zeit hat. Mein Zeitmanagement hat allerdings nicht versagt, ich habe keines.

Was ich habe, sind meine Gedankenwolken weiß/grau/dunkelgrau, die ich im Verhältnis 1 zu 4 zu 4 in die Zukunft schicke.

"Man soll erst über Brücken gehen, wenn sie vor einem sind", diese Weisheit lacht an mir vorbei. Ich lache nicht, ich weine nicht, ich bin nur. Ich mache das, was ich ab und zu richtig gerne mache. Einfach drauf los schreiben, treiben lassen.

Sind wir nicht alle Treibholz ? Sind wir nicht alle gestrandete Boote und haben aus unseren Trümmern neue Boote gebaut. Fahren sie an Klippen und schleppen sie in die Werft. Sonnen uns in der Flaute, trotzen dem Sturm oder gehen darin unter.

Die Ruhe in mir will nicht aufwachen. Ich weiß schon, warum ich so ruhig bin ab und zu. Es sind nicht nur die Gedanken ... und mehr schreibe ich nicht dazu. Man ist ja hier im Netz auf einem PräsentierSezierteller. Es ist nur eine Illusion, einfach mal alles aufschreiben zu können. Virtuell zu schreiben ist, als wenn du jemand alles ins Gesicht erzählst. Nicht einfach losplapperst, sondern die Dinge direkt jemanden ins Ohr legst.

Nicht nur jemanden, allen. Menschen, denen du nichts erzählen würdest, hören das genauso laut, mindestens. Man klebt an eine Plakatwand mitten in der Stadt in großen Lettern "mein Tag" und dann steht da alles, was die Menschen interessiert. Oder nicht.

Hach, ich liebe es, loszuschreiben. Mit den Buchstaben mitzulaufen. Nicht wissen, wohin ich eigentlich laufe. Böse Zungen würden jetzt wieder behaupten, dass ich lieber leichtere Dinge tue. Lieber schreiben als mich von den Pflichten rufen lasse.

Seltsamer, tauber Morgen. So ruhig ... und Wind weht lautlos Nachbars Fahne



Er scheint Deutscher zu sein. So böse quergestreift die Fahne, sonst wäre es ja ein Belgier. Schon lange wollte ich über diese Fahne, die auf jedem meiner "Webcam"-Bilder klein zu sehen ist (es hat nur noch niemand entdeckt), schreiben. Aber nicht an einem dieser seltsamen ruhigen Morgen.

ruhig  und mein Geist schwebt

Landeklappen ausfahren, Leben in Sicht, bitte bereiten sie eine zweite Tasse Kaffee. Schon wieder mein Krüger-Cappuccino Stracciatella. Gibt leider kein Bild davon im Internet und ich ahne schon, was das bedeutet. A) die Webseite ist nicht auf dem laufenden Stand oder b) diese Sorte Cappuccino wird es bald nicht mehr geben. Ich würde ja dann den da trinken, aber diesen gibt nur auf der Webseite, doch im Supermarkt habe ich ihn noch nie gesehen.

Und nun habe ich ihn tatsächlich im Netz gefunden, auf einer anderen Shopping-Seite.

Ach was, ich trinke weder noch, sondern ... mal sehen, was ich in der Küche finde. Vielleicht sollte ich auch sitzen bleiben, denn bestimmt werde ich im Augenwinkel das Geschirr sehen, das "spül mich" ruft. Dieser Ruf würde aber diesen ruhigen Morgen zum normalen Tag machen. Und wer will das schon ...

Ich könnt' noch lange weiter schreiben, bis der Scrollbalken immer kleiner wird. Aber wer will das schon ... kleine Scrollbalken sind so bedrohend, weil man garantiert zuwenig Zeit hat, alles zu lesen. Ich muss mal den Silvio fragen, ob er nicht die Designblogs auf eine Erzählversion umprogrammieren kann. Man öffnet ein Tagebuch, schließt die Augen und lässt sich die Einträge erzählen.

Ja, genau, das wäre das ultimative Online-Tagebuch. Der Schreiber freut sich über die Zuhörer und weiß nicht, dass die längst eingeschlafen sind. An einem so ruhigen Morgen.

Der Schreiber weiß auch genau, wie melancholisch das heute klingt und er müsste dann im Schlusssatz den LeserHörer aufwecken, in dem er sagt, dass er keinesfalls traurig ist, sondern gut gelaunt. Aber ganz ruhig gutgelaunt. Mit viel Lust am endlosen Schreiben. Und viel Illusion, dass das alles gelesen wird.

Ich selbst könnte ja so lange Texte nicht lesen, da würde mein Geist zwischendrin wegzappen und ich dreimal mit dem Lesen anfangen müssen. Dreimal erfolglos. Aber Schreiben geht ja leichter wie lesen.

Soll ich mal mit dem Schreiben aufhören, frage ich in meinen Spiegel. Doch mein Bild dort drin ist auch schon eingeschlafen. Es erschreckt, als ich an das Spiegelglas klopfte und gibt mir die Antwort "hör' auf". Aber er meint ja das Klopfen und nicht das Schreiben.

Mein Gott, 9 Uhr und 5 Minuten in Deutschland, und ich schreibe und schreibe. Wahrscheinlich schreibe ich solange, bis es zu regnen beginnt. Aber ganz ruhig ...
 

Engelbert 19.03.2004, 09.04 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

nach einem langem ...


... Spaziergang bei wunderschönem Kurzärmelwetter und anschließendem Kebab-Essen mit langen Ärmeln bleibt die Erkenntnis: war schön und gut so, mal raus zu kommen und den PC für ein paar Stunden auszuschalten :)).

Das Blutholen an Arm und Ohrläppchen vor dem Spaziergang habe ich aus meiner Erinnerung gestrichen, da lohnt sich schon eher der Rückblick auf die vielen Kleinigkeiten, die man beim Spazierengehen so entdeckt.

So was z.B.:  

Gardinen, die mich irgendwie an Spitzenunterhöschen erinnern ;)). Genau, unser Spaziergang war Spitze ...
 

Engelbert 17.03.2004, 21.12 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

in mir ...


Wenn ich einen Termin habe, der, sagen wir mal, um 14 Uhr ist, dann bekomme ich vorher nichts geregelt. Ich kann nichts anfangen, mich nicht auf eine Arbeit konzentrieren, weil der Termin im Hinterkopf spukt. Ich sitze da und meine Gedanken zappen zwischen "to do" und Termin hin und her.

Wenn dann noch Dinge in der Schwebe sind, dann weiß ich, dass dieser Tag wieder einige verlorene, weil nicht genutzte, Stunden haben wird. Solange irgendetwas, das noch ansteht, nicht geklärt ist, komme ich zu nix. Wenn das geklärt ist, dann könnte ich anfangen, etwas zu tun. Aber dann habe ich meistens keine Zeit mehr, weil ich fort muss zum Termin.

Blöde Zusammensetzung in mir ...
 

Engelbert 17.03.2004, 12.06 | (12/0) Kommentare (RSS) | PL

geträumt


Heut Nacht habe ich von meiner früheren und demnächst wieder auf mich zukommenden Arbeitsstelle geträumt. War zwar kein richtiger Alptraum, aber ich hätte doch gerne auf ein anderes Programm umgeschaltet.
 

Engelbert 17.03.2004, 11.43 | (5/1) Kommentare (RSS) | PL

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