ALLes allTAEGLICH

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: ironie / satire

hängt sie höher


Im Himmel gibts 1-Euro-Jobs ... wie sonst ist es zu verstehen, dass sich Niko- und Weihnachtsläuse in diesem Jahr so inflationär die Hauswände hochhangeln:



Doch mal zur Erde ... ich finde die niedlich ... oder besser ... ich fände "einen" davon mal hier und dann drei Straßen weiter auch ... ganz niedlich.

Denn das könnte ja alles ganz originell sein, wenn nur hie und da einer von der Hauswand zu fallen droht. Aber die müssen irgendwo im Angebot gewesen sein, denn dem ersten "guck mal" folgt ein "da auch" und dann das erste von vielen "schon wieder einer".

Lemmige aller Länder vereinigt Euch ... wenn es modern ist, diese Gesellen an die Hauswand zu binden, dann machen das gleich alle. Weg von der Individualität, hin zur Uniformität.

Aber wie macht man die Kerle zur wohltuenden Ausnahme ? So teuer machen, dass nur reiche Wände beglückt werden ? Nee ... besser wäre da schon, ein breiteres, individuelleres Dekorationsangebot für Hauswände zu machen. Aber es regiert die uniforme Massenproduktion.

Es hat doch heute auch niemand mehr Zeit ... und Ruhe. Mann rennt. Frau auch. Neben sich her ... schnell ins Geschäft, ab nach Hause, "kuck mal, Nikolaus gekauft" sagen und dann "mach ma fest".

Dann hängt er da und alle sind froh, denn es ist, wie von Zauberhand, Advent geworden.

An der Dachrinne friert der Nikolaus,
das bringt Freud' und Wärm' ins Haus.

Das ist zwar alles weit weg von Weihnachten ... aber wenn keiner mehr Weihnachten "kauft", dann gehen wieder Jobs verloren. Bei uns und in Taiwan. Wie mans macht, ists verkehrt.

Vielleicht sollte sich jeder einen solchen kaufen und in der Dorfmitte werden die dann zu einem Nikolausberg geschichtet. In Erinnerung an die Misthaufen früher. Apropos Misthaufen, da könnte man doch auch noch einen drauf setzen.

Und so freuen wir uns auf morgen, den 1. Advent. Und wenn wir gut drauf sind, dann bekommt der Kerl vor dem Fenster auch ein Stück Marmorkuchen.
 

Engelbert 27.11.2004, 13.09 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL

vorschau




via conny per mail
 

Engelbert 23.11.2004, 17.07 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

wech damit

 

 

Engelbert 16.11.2004, 14.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

a song for a better laugh


Lieber Leser,

- wenn Du Deinen Spatz schon lange nicht mehr gesehen hast
- wenn Du Fußnägel nicht mehr selbst schneidest
- wenn die Trittfläche Deiner Waage einen Ermüdungsbruch hat

liebe Leserin,

- wenn für Dich Bikini zum Fremdwort geworden ist
- wenn Stretch ein schöner Stoff ist
- wenn Waage nur noch ein Sternzeichen ist

dann macht das gar nix. Denn ich hab da was für Euch.

Hier klicken (MP3, 1,7 mb).
 

Engelbert 09.11.2004, 10.50 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

schatz, ich hab dir putzlappen mitgebracht

Engelbert 20.10.2004, 11.55 | (6/2) Kommentare (RSS) | PL

mini


Wo wir gerade beim Aufräumen und Simplifyen sind, hier der Tipp des Tages:

Sorgen Sie für angenehme Atmosphäre in ihren Wohnräumen.
Tragen Sie den Müll in die Garage.
Aus den Augen, aus dem Sinn.
Nichts wird sie mehr im Augenwinkel stören.
Ihre Sorgen werden Mini sein.


 

Engelbert 02.10.2004, 13.06 | (4/2) Kommentare (RSS) | PL

nachhilfe


Auch bei den Paralympics wird gedopt ... eigentlich ein Schritt in Richtung gleichberechtigte Integration.
 

Engelbert 24.09.2004, 18.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

nehmen auch sie 40 Kilo ab ...






... treten Sie einer Partei bei und dann geht das wie von selbst. Doch, glauben Sie mir, das funktioniert garantiert. Sie glauben mir nicht ? Ja, glauben Sie denn wirklich, dass eine Partei sich erlaubt, auf ein Wahlplakat ein altes Foto zu kleben ? Dann wären ja die Leute ganz verwirrt, wenn sie dem Herrn in Natura begegnen und der sieht so anders aus als auf dem Plakat. Nein, so ist das nicht, Wahlplakate sind ganz ehrlich. Wahlkampf zehrt halt ...
 

Engelbert 02.09.2004, 07.00 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

stress


Die verschiedenen Stress-Arten:

der Eu-Stress: eueueu, ist der Berg wieder groß

der I-Stress: iiiih, da liegt Arbeit

der Hei-Stess: hei, endlich wieder was zu tun

der Heu-Stress: heute wird geschafft

der Ereka-Stress: erstmal einen Kaffee, dann jehts voll los

der Woisa-Stress: wo issn hier Arbeit ?

Gegenmittel

die Licht-Methode: Feuerzeug drunterhalten

die Madu-Methode: mach du das doch mal

die Schwarz-Methode: ich seh nix mehr, ich bin blind

die Maallmo-Methode: mach ich alles morgen
 

Engelbert 31.08.2004, 12.57 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

rindviecher


Und so geschah es in der Zeit, als in New York das höchste Gebäude nicht mehr stand und auch in Deutschland nicht mehr alles so wie früher war.

Die Rindviecher standen im Stall vor leeren Futtertrögen. Sie muhten und möhten recht jämmerlich. Und so trat eines Morgens der Bauer auf dem Mist und sagte "ich hab nicht genügend Stroh, ihr müsst ab sofort euren Gürtel enger schnallen." Sagte es und ging erstmal ausgiebig frühstücken, vom Kuhkonzert begleitet.

Weil den Bauer das laute Muhen dann doch beim Verzehren seines kalten Rinderbratens störte, ging er nochmal in den Stall und fragte "was wollt ihr denn, ihr seht doch, es ist nix mehr da".

Dann zeigte er in die Runde "du, du und auch du, ihr haut immer wieder ab, fresst das Gras vom Vorgarten und wollt hier auch noch durchgefüttert werden. Das hat ab sofort ein Ende !!"

Ein Rindviech meldet sich und sagt "ich hab Hunger und würde ja liebend gern vom staatlichen Stall hier zu einem anderen privaten Bauer wechseln. Dann bräuchte ich dein Futter nicht und wir beide wären glücklich".

Der Bauer sagte mit einem Lächeln "ja, genau so soll das sein ... gehet alle hin zu privaten Bauern, fresst saftiges Gras und seid glückliche Kühe".

Das begeisterte Raunen im Stall fand erst dann ein Ende, als ein Rindviech fragte "wo gibts denn private Bauern, die einen von uns aufnehmen ?".

Erst Schweigen im Stall ... dann ein bedrohliches dunkles Muhen ... bis der Bauer sagte "ihr braucht gar nicht zu muhen. Ich hab schließlich extra Schilder außen an den Stall gehängt mit der Aufschrift "private Bauern gesucht zum Kühefüttern". Wenn sich da keiner meldet, dann ist das doch nicht mein Bier. Ich auf jeden Fall habe nicht mehr soviel Stroh für Euch. Und nun lasst mich in Ruhe frühstücken, ich hab da noch ein Stück wunderschönes Rindfleisch in Aspik auf dem Teller, das soll doch nicht labberig werden." Dann verschwand der Bauer wieder.

Nun sitzt er erneut vor seinem Teller und hofft, dass die Kühe irgendwann Ruhe geben würden. Man kann doch auch mit weniger Stroh auskommen, sagte er zu sich, von einem leisen Rülpser unterbrochen.

Was kann ich denn dafür, dass ich 50 % meines Strohs an gute Freunde hergeben muss. Was kann ich denn dafür, dass die privaten Bauern nur Milch wollen, aber kein Geld mehr für Futter bezahlen. Was kann ich denn dafür, dass ich mit Geld nicht umgehen kann.

"Dooorle, hamwa noch Wurst im Kühlschrank" rief er in die Küche zu seiner guten Perle. Und mach doch mal das Fenster zu, die Rindviecher sind doch ziemlich laut heut.


 

Engelbert 23.08.2004, 10.43 | (3/1) Kommentare (RSS) | PL

ALLes allTÄGLICH
 


Wunschzettel
 

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
2018
<<< Januar >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
293031    
Letzte Kommentare:
ReginaE:
das Video hat mich nicht in Ruhe gelassen. Ic
...mehr

Christa HB:
Da hat Beate aber Glück gehabt, wer weiß, wan
...mehr

Pünktchen:
Ist doch nichts neues. Wer was anderes erwart
...mehr

fatigué:
Die erst seit November laufende "Wortkreis"-R
...mehr

Ilana:
Ich gehe im Prinzip in zwei Restaurants - das
...mehr

ReginaE:
da gehe ich mit DieLoewin einig. Der derzeiti
...mehr

Ursi:
Ne, nur im Notfall!Ich koche lieber selbst.Is
...mehr

Defne:
Mir ist das Fleisch aus der Keule viel lieber
...mehr

Hildegard:
Ich bin in meinen ärmsten Zeiten ab und zu au
...mehr

DieLoewin:
Personal ist teuer - das Endprodukt soll es a
...mehr