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katzensorgen

Schreck heute Mittag ... ich komm in Beates Wohnung, das erste, was ich auf dem Boden sehe, ist das, was normalerweise in der Katzentoilette verscharrt wird. Da schwante mir schon, dass irgendetwas anders ist.

Ein Blick zu Blacky, er ist apathisch, sein linkes Auge komplett dunkelrot, nichts Weißes mehr zu sehen.

Es folgten ein Tierarztbesuch um 13.30 Uhr und einer um 18 Uhr. Morgen früh müssen wir noch mal hin.

Diagnose: akute, sehr schmerzhafte Entzündung der Regenbogenhaut und des Strahlenkörpers.
 

Engelbert 06.10.2006, 21.40| (15/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

headerbild aktuell

Der Mann mit der roten Mütze ...

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... lief an mir vorbei ...

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... wenige Minuten, nachdem ich dieses Bild ...

2006100603.jpg

... fotografiert hatte.

Passiert ist das alles bei uns "auf der Höh", genauer gesagt zwischen Rosenkopf und Martinshöhe.
 

Engelbert 06.10.2006, 10.15| (9/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: headerbilder

hallo viola

ich hab soeben das hier bestellt. Das wollt ich schon länger tun und heute Abend wurde ich irgendwie mal wieder dran erinnert ;).
 
 

Engelbert 05.10.2006, 21.52| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: sonstiges

und wieder ...

ein bekanntes Gesicht weniger ...
 

Engelbert 05.10.2006, 17.16| (22/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: sonstiges

gedanken über die ehemalige und die neuen

Ja, wie war das denn so mit dem Osten ... gar kein so großes Thema damals, denn man ist ja weit weit weg, ganz weit weg im äußersten Westen. Man hört mal was, man liest mal was und der Hauptgedanke war einfach nur: Mitleid. Ob berechtigt oder unberechtigt, ist egal ... man wusste (oder bekam gesagt), dass man dort "drüben" nicht alles kaufen konnte, was bei uns bereitwillig die Regale füllte. Nicht umsonst  wurden viele Pakete hingeschickt und man sagte ihnen nach, dass sie herzlich willkommen heißbegehrt waren.
 
Das wars auch schon ... keine Verwandten im Osten und, wie gesagt, weit weit weg.

Ende der 70er Jahre eine Woche mit dem Tischtennisverein in Prag. Ist zwar ein anderer Osten, aber meine erste Begegnung mit einem Land "Richtung" Osten. Eine bemerkenswerte Woche, herrliche alte Autos und dann die Spartakiade. Eine Veranstaltung, über deren Hintergrund ich mir keine Gedanken machte, denn das Vorherrschende waren die präzis geturnten Figuren. Ein Wahnsinnserlebnis, dass es heute nicht mehr gibt. Oder doch ? Oder anders ?

Ein paar Jahre später entstand durch eine Kleinanzeige in irgendeiner Musiksammelzeitschrift eine Brieffreundschaft mit der DDR. Taura, nähe Chemnitz. So einige Briefe gingen hin und her, Päckchen schickte ich und bekam sie auch ... einige erhaltene Platten (auch der "Muck") zieren noch immer meine Regale.

Ich war sogar in den 80er Jahren mal drüben, den Brieffreund besuchen. Ein sehr netter Mensch (ebenso seine Frau) und sehr, sehr gastfreundlich. Die anderen Eindrücke ? Schlechte Straßen (Löcher, in denen ein Smart verschwinden würde ;)) ), hilfsbereite Menschen. Die, wenn man eine Kamera in die Hand nahm, auf einmal nicht mehr zu sehen waren. Zugleich waren die Menschen aber auch stolz und sahen sich gar nicht als Menschen zweiter Klasse. Ok, ich muss einschränken, mein Brieffreund war so und ich hab ja nur ihn kennen gelernt.

Eine schöne Woche, auch wenn sich der Kontakt dann irgendwie verloren hatte. Was aber an meiner Schreibfaulheit lag.

Die Grenzkontrolle war ... Zitterpartie und Erlebnis gleichzeitig. Auch wenn man nichts und niemand schmuggelt, schwitzt man doch, wenn die mit Spiegeln das Auto von unten betrachten.

Die Wende ... das war klasse. Ich saß am Fernseher und freute sich mit, als die Zweitaktwolken das ehemalige Feindesland erreichten. Was dann folgte, war eben das Aufeinandertreffen von Kapitalismus und Kommunismus.  Es war nicht mehr wie früher, manches war begrüßenswert, manches hätte besser laufen können.

Heute ... mache ich mir keine Gedanken, aus welchem Teil Deutschlands jemand kommt. Die Schriftsprache ist Hochdeutsch, man schreibt nicht zuerst, wo man wohnt und so krieg ich das erst viel später nach dem virtuellen Kennenlernen mit, ob jemand aus den neuen Bundesländern ist. Ist auch egal, es gibt hüben wie drüben Menschen, die ich mir nicht antun muss ... und auch (und das viel mehr) solche, bei denen es eine Bereicherung ist, ihnen begegnet zu sein.
 

Engelbert 05.10.2006, 14.51| (8/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: sonstiges

hallo du arschloch

Netzfundstück - ein Header in einem Forum:



Clever ... und ... stimmt absolut ;).
 

Engelbert 04.10.2006, 20.17| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: sonstiges

einfach nur genial ...

... ist dieser Erdkundeunterricht. Nicht verpassen (wmv, 3 mb).

via Olli per Mail
 

Engelbert 04.10.2006, 15.59| (12/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: sonstiges

auf etwas freuen ...

... ich bin da sehr vorsichtig damit. Ich hab schon so oft die Erfahrung gemacht, dass genau dann, wenn man sich sehr auf etwas freut, dann gar nichts Freuenswertes folgt. Wie heute. Ich wusste, dass die CDs aus Holland auf dem Weg sind und der halb geöffnete Briefkasten sagte mir, dass da etwas Größeres drin steckt.

Ja, jau, genau ... die CDs sind da. Auf dem Parkplatz der Arztpracis (Überweisungen abholen) schnell aufgerissen ... und ... ärrrgs. Statt CDs wurden die DVDs geliefert. Mrrrch ... die DVD hab ich aber schon, bei Ebay ersteigert und selbst nicht drauf geachtet. Und genau diesen Fehler wollte ich jetzt wieder gut machen und hatte die "CD" bestellt. Vergebens.

Und so ist das schon oft gewesen ... der größten Freude beißt der Rabe den Kopf ab ... oder so ...
 

Engelbert 04.10.2006, 13.27| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

das bermuda-dreieck

Wegen der Balkone waren wir in dieser Straße in Bad Kreuznach gelandet. Schöne alte Bausubstanz ... in allerdings teilweise desolatem Zustand. Schnell fotografieren, bevor die Teile runterfallen.

Seltsame Gegend ... irgendwo zwischen Libanon, Portugal und vor allem der Türkei. Dazwischen die Deutschland- und die bayerische Fahne. Aber kaum deutsche Geschäfte, schon gar keine Filialisten, sondern Bars, die türkische Bäckerei, ein Kebab und das große Portrait eines türkischen Immobilienmaklers an einer Hauswand.

Geparkt ... und zwei Stunden gelaufen, fotografiert ... festgestellt, dass die Fußgängerzone gar nicht so weit weg ist und insgesamt einen gelungenen Bad Kreuznacher Bummel gemacht.

Heute hat Beate einen Kollegen, der sich in Bad Kreuznach gut auskennt (sein Bruder hat dort eine Kneipe), gefragt, wo wir da gelandet waren. Die Antwort: im Bermuda-Dreieck, das ist fest in türkischer Hand ... seid froh, dass an Eurem Auto noch alles dran ist.

Upps. Allerdings haben die Menschen in den Straßen auf mich keinen verschlossenen oder zwielichtigen Eindruck gemacht. Ist die Frage, ob das nur Angstparolen sind oder ob die Kriminalität in diesen Straßen wirklich so ist, dass man da nicht parken sollte. Ahnungslos hatte ich das und unbeschadet getan.

Die türkische Hand erklärt aber das fehlende Herzblut, was die Erhaltung der Bausubstanz betrifft. Was wir als Denkmal schützen würden, sehen andere nicht so.  Da stehen Dinge auf den antiken Balkons, die einen Nostaliger weinen lassen. Außerdem kostet die Erhaltung solcher Dinge einiges an Geld, das man erst mal haben bzw. bereit sein muss, auszugeben.
 

Engelbert 04.10.2006, 13.22| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

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