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kindheit

Sätze zum Nachdenken:

"Ein Kind muss spüren, dass es so wie es ist richtig ist. Dass es um seiner selbst willen und bedingungslos geliebt wird. Das ist die wichtigste Erfahrung, die jedes Kind braucht".

"Kinder sind dann am glücklichsten, wenn sie nicht das Gefühl haben, sich anstrengen zu müssen, um von ihren Eltern geliebt zu werden".

"Kinder, die spüren, dass sie nicht so geliebt werden, wie sie sind, empfinden also im Grunde sehr großen Schmerz. Der Moment, in dem Kinder ihre Unbeschwertheit verlieren. Die natürliche Reaktion darauf ist der Versuch, diesen Schmerz loszuwerden. Und in diesem Moment verlieren die Kinder ihre Leichtigkeit; ihre Unbeschwertheit. Die meisten Kinder reagieren auf diesen Schmerz, indem sie sich anstrengen, das zu machen und so zu werden, wie ihre Eltern das wollen [...] Und da das dann später in der Schule, in der Universität und überhaupt im Leben nie aufhört, bleiben die Kinder ständig außenorientiert und sind immer abhängig von der Bewertung anderer Menschen."

Ich finde mich sehr in diesen Worten wieder.

Mehr lesen: das Geheimnis einer glücklichen Kindheit.

Meine war nicht glücklich. Die von Beate auch nicht.

Engelbert 09.10.2019, 19.37

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Kommentare zu diesem Beitrag

28. von Gabi

Ein Kind, das von den Eltern nicht geliebt wird, hört nicht auf, seine Eltern zu lieben, sondern es hört auf, sich selbst zu lieben.

vom 16.10.2019, 08.32
27. von GerdaW

Meine Kindheit war sehr glücklich, aber auch sehr kurz. Meine Eltern, mein Bruder und ich hatten eine liebevolle Beziehung zueinander, es gab nie ein lautes Wort, mir ging nichts ab. Ich hatte wohl die besten Eltern der Welt. Schade, dass sie - wie auch mein Bruder - so früh gestorben sind, sie fehlen mir heute noch sehr.

vom 11.10.2019, 19.46
26. von Kathi

Das sind so wichtige Zitate... Ich wünsche mir für meine kleinen Mäuse (2 und 4), dass sie unbeschwert, frei und glücklich aufwachsen. Ich liebe sie über alles und muss es ihnen auch immer ganz oft sagen :) Die Große sagt dann: „Jahaaaa, Mama, weiß ich doch! Ich liebe dich auch.“ Da könnte ich vor Rührung jedes Mal weinen.
Ich hatte keine unbeschwerte Kindheit, der Leistungsdruck war sehr früh da und in der Oberstufe bis ins Studium hinein bin ich darunter oft zusammengebrochen. Auch heute frage ich mich oft, was denken wohl die anderen, wenn ich so handle oder entscheide. Aber es ist besser geworden. Umso wichtiger finde ich es jetzt, dass meine Kinder sich nicht über die Gesellschaft definieren müssen.


vom 10.10.2019, 21.56
25. von Kathi

Das sind so wichtige Zitate... Ich wünsche mir für meine kleinen Mäuse (2 und 4), dass sie unbeschwert, frei und glücklich aufwachsen. Ich liebe sie über alles und muss es ihnen auch immer ganz oft sagen :) Die Große sagt dann: „Jahaaaa, Mama, weiß ich doch! Ich liebe dich auch.“ Da könnte ich vor Rührung jedes Mal weinen.
Ich hatte keine unbeschwerte Kindheit, der Leistungsdruck war sehr früh da und in der Oberstufe bis ins Studium hinein bin ich darunter oft zusammengebrochen. Auch heute frage ich mich oft, was denken wohl die anderen, wenn ich so handle oder entscheide. Aber es ist besser geworden. Umso wichtiger finde ich es jetzt, dass meine Kinder sich nicht über die Gesellschaft definieren müssen.


vom 10.10.2019, 20.58
24. von christie

Meine Kindheit hat mich für mein ganzes Leben geprägt. In den 40er-Jahren gab es sparsames Essen und überhaupt nur ein bescheidenes Leben. Mir ging trotzdem nichts ab denn ich hatte das Wichtigste: Eltern die mich von Herzen liebten, die mir Geborgenheit und ein harmonisches Zuhause gaben. Die immer zu mir standen immer für mich da waren. Eltern die viel mit mir und meiner Schwester unternahmen obwohl sie Beide beschäftig waren. Für uns aber nahmen sie sich immer Zeit.
Noch heute bin ich ihnen zutiefst dankbar dafür und es tut mir leid dass ich es ihnen nicht mehr sagen und zeigen kann.

vom 10.10.2019, 20.16
23. von Gitti

Wir waren 7 Kinder von 5 verschiedenen Vätern. Nur die letzten drei Kinder hatten den gleichen Vater. Diese drei wurden gut behandelt, wobei die letzte Tochter schon mit 8 Monaten gestorben ist.
Der älteste Bruder lebte bei einer Tante meiner Mutter, sie wohnten im gleichen Haus wie wir. Als ich zur Schule kam, fragte mich der Bruder: „Weißt du, dass ich dein Bruder bin?“ Das wusste ich natürlich nicht, aber mich interessierte viel mehr, was er noch sagte, nämlich dass er meine Zuckertüte zur Schule gebracht hat. Das hat mich so beschäftigt, denn uns wurde ja gesagt, die Zuckertüte wächst am Zuckertütenbaum. Später, als ich nicht mehr zu Hause lebte, habe ich diesen Bruder öfter besucht, seine Kinder teilweise mit betreut und war auch kurz vor seinem Tod bei ihm (er wohnte ziemlich weit weg mir).
Der andere ältere Bruder suchte sich mit 14 eine Arbeit und war nicht mehr bei uns. Auch mit ihm habe ich bis zu seinem Tod immer Kontakt gehabt.
Ich war das nächste Kind, ein Mädchen. Von meinem Vater weiß ich nur den Namen. Ich wurde natürlich für viele Arbeiten und die Kinderbetreuung der nachfolgenden Kinder benutzt. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter mich jemals in den Arm genommen hat oder irgendeine Geste der Liebe gezeigt hat.
Vom Stiefvater wurde ich geschlagen (sogar noch als Studentin), dass die Nase blutete, z.B. wenn ich etwas gegen meine jüngeren Geschwister sagte, die von dem Stiefvater stammten. Ich wurde oft geschlagen, sogar ein Messer wurde nach mir geworfen und mir ein Hammer ins Kreuz geschlagen, alles vom Stiefvater. Meine Mutter sagte dazu nur, ich solle den Vater doch nicht widersprechen.
Die Schwester nach mir (das 4. Kind) ist sehr oft weggelaufen, auch über Nacht mit 14 bei Männern geschlafen. Sie bekam auch sehr viel Prügel. Es war keine gute Familie für sie und mich.
Trotzdem habe ich zu allen Geschwistern immer Kontakt gehalten, auch heute noch. Die Eltern sind beide schon längst gestorben, auch meine beiden älteren Brüder. Mir hat meine Mutter zwar leidgetan, denn sie wusste es nicht besser. Aber lieben konnte ich sie nicht. Allerdings habe ich da auch heute noch deshalb ein schlechtes Gewissen, denn meine Mutter hatte auch keine gute Kindheit. Sie waren 10 Kinder und sie die Älteste. Ihre Mutter ist mit 36 Jahren gestorben.
Sie war einfach überfordert mit ihren vielen Kinder, dem Haushalt und Garten, und sie hat ja auch in Schichten noch voll gearbeitet.
Mein großes Glück war, dass meine Lehrer organisierten, dass ich ab der 9. Klasse auf die Oberschule in einen anderen Ort kam und dort im Internat leben konnte. Dafür bin ich noch heute dankbar.
Ich habe mit den Eltern aber nicht gebrochen, ich habe sie besucht, aber geliebt habe ich sie nicht.
Und das alles kann ich auch nicht so einfach vergessen.
Meinen Kindern (2 Söhne) habe ich so eine Kindheit nicht angetan. Ich liebe sie und die Enkel genauso.


vom 10.10.2019, 14.14
22. von Suse aus der Südpfalz

Da ist viel wahres dran. Aber - manchmal ist diese bedingungslose Liebe auch ganz schön schwer!

vom 10.10.2019, 13.18
21. von funny

Ich hatte eine sehr glückliche, liebevolle und trotzdem Raum gebende Kindheit und weiß das auch sehr zu schätzen, denn bei vielen anderen ist das nicht so, das ist traurig, es stünde jedem Kind zu...
Meine Eltern haben mir alles mitgegeben, was in Ihrer Macht stand, vor allem Wurzeln und Flügel. Auch heute sind die Wurzeln noch sehr stark und das Verhältnis zu meinen Eltern sehr innig. Um so mehr mache ich mir des öfteren Gedanken, wie es sein wird, wenn sie beide mal nicht mehr da sind. Es wird sehr sehr weh tun und eine sehr schmerzhafte Lücke hinterlassen....


vom 10.10.2019, 12.47
20. von Sommerregen

Jedes Kind - aber auch jeder Erwachsene - sollte so geliebt werden, wie er ist.
Bedingungslose Liebe empfinde ich als das allerwichtigste.

Meine Kindheit in der Familie war sehr glücklich - meine Zeit in der Schule allerdings nicht.
Zum Glück hatte ich eine so tolle Familie, zu der ich immer wieder nach Hause konnte.

vom 10.10.2019, 11.31
19. von Janet

Ein Jahr vor meiner Geburt wurde mein Bruder tot geboren. Mein Vater wollte einen Sohn. Seine Enttäuschung über die Tochter bekam ich zu spüren. An den Folgen leide ich seelisch und körperlich bis
heute.
Einen Tag vor seinem Tod nahm er im Krankenhaus zum ersten Mal meine Hand und drückte sie. Ich habe verziehen, kann aber nicht vergessen.
Liebe und Zuwendung bekam ich von meinen Großeltern, sie hält ein Leben lag vor!

vom 10.10.2019, 10.50
18. von BriGitte

Bis ich 12 Jahre alt war hatte ich eine supertolle Kindheit, dann war mit der Geburt meines Bruders schlagartig alles zu Ende. Für unsere Mutter gab es nur noch den 'kleinen Prinzen' . Unser Vater
blieb mir zugetan, leider ist er - mit 38 Jahren - an einem Hirntumor
gestorben. Da war mein Bruder gerade 3 Jahre. Von da ab war ich seine Ziehmutter - mit 15 - und auch meine Jugend war zu Ende.
So lange ich funktioniert habe, war alles gut. Und da habe ich erfahren, ich muss immer ja sagen und es allen recht machen.
Seit einigen Jahren versuche ich mich zu wehren, es bringt mir oft große Schwierigkeiten und auch böse Worte ein. Aber mittlerweile, lasse ich es einfach an mir abprallen. Natürlich gelingt es nicht immer, es sitzt halt alles zu tief drinnen.....

vom 10.10.2019, 10.42
17. von Lieserl

Es war meinen Eltern wichtig, dass aus meiner Schwester und mir fleissige Menschen wurden. Es war wichtig, dass viel gearbeitet wird, um sich etwas "leisten" zu können.
Ja, die Zeit war damals einfach so. Meine Mutti hat die Überzeugung heute noch, dass alles, was sie und Vati in der Erziehung gemacht haben, vollkommen richtig war.
Aber niemand hat uns Kinder nach unseren Wünschen gefragt. Wie gerne wäre ich einfach mal am Sonntag ins Freibad gefahren, als ständig durch irgendwelche Museen zu tingeln. Wie gerne wär ich einfach mal ins Kino gegangen, als einmal im Monat in die Oper. Wie gerne wäre ich einfach mal ans Meer gefahren, einen entspannten Urlaub, als ständig irgendwelche langweiligen Städte anzusehen. Oder irgendwelche Berge zu erklimmen.
Für unsere Eltern war das wichtig, für mich als Kind und Jugendliche war es die Hölle. Vielleicht klingt das undankbar, aber das ist etwas, was ich meinen Eltern nie verzeihe, dass sie mir ein Stück unbeschwerte Kindheit genommen haben.
Die schönste Zeit in meiner Kindheit waren übrigens die 6 Wochen Sommerferien, die ich bei Onkel und Tante auf dem Land verbringen durfte. Ohne Zeitdruck, ohne Leistungsdruck. Einfach nur Kind sein, schmutzig werden, mit Jungs Radlfahren ohne Schuhe und dabei die Zehen blutig streifen. Abends hungrig und schmutzig nach Hause kommen, ein Butterbrot mit Nutella bestrichen.
Meine glückliche Kindheit bestand aus diesen 6 Wochen Sommerferien.

vom 10.10.2019, 10.23
16. von christine b

leider war das früher nicht bekannt, über die psyche der kinder hat man nicht nachgedacht. so wurden leider aus nichtwissenheit sehr viele fehler gemacht und die kinder oft rauh, auch mit schlägen aufgezogen, damit sie einmal "tüchtige menschen" werden. wie falsch das war, weiß man erst heute.
auch heute gibt es meiner meinung nach genug probleme für die psyche der kinder weil die berufstätigen, ausgepowerten eltern, die ihre kinder zwar lieben, aber oft keine zeit für die kinder haben. so werden die kinder auch oft "gleichgültig" aufgezogen, bekommen alle ihre wünsche erfüllt, dazu zur beschäftigung handy und tablet, damit ruhe ist und sie sonst nichts fordern.

vom 10.10.2019, 09.01
15. von Biggi

Ich hatte tatsächlich eine glückliche Kindheit in einem heilen Elternhaus und bin mehr als dankbar dafür da ich natürlich auch genug andere Fälle kenne !
Meine Mutter hatte unter ihrer Mutter zu leiden bis ins höhere Alter und sie hat sich immer vorgenommen bei ihren eigenen Kindern macht sie es anders/besser und das hat sie !!!

Mein Bruder und ich wurden immer gleich behandelt !
Auch mein Vater war immer für uns da hat uns aber immer "unser Ding" machen lassen.

Gegenseitiges Vertrauen ,unbezahlbar!

vom 10.10.2019, 06.32
14. von ixi

Mein Elternhaus war gut. Dort wurde ich ein zufriedener Mensch. Jeder war für jeden da (ich habe noch eine ältere Schwester). Mir hat es gefallen dass meine Mutter zu Hause war wenn ich aus der Schule kam. In der frühen Kindheit habe ich meinen Vater nicht oft gesehen weil er sehr viel gearbeitet hat um die Familie zu versorgen. An Wochenenden haben wir immer viel gemeinsam unternommen. Wir haben uns alle geliebt - das war spürbar. Ausgesprochen wurde das nicht.

vom 10.10.2019, 05.57
13. von Sieglinde S.

Ob ich geliebt werde, ob ich gut genug bin, usw, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Es war alles gut so. Meine Mutter war nicht streng oder böse zu mir. Kuscheln oder sowas kannte ich nicht. Oder mal ein Lob, eine Freude über mich. Sie tat alles für mich, hat es aber nicht so gezeigt. Den Vater kannte ich nicht, da er nicht aus dem Krieg aus Russland zurück kam. Da war ich 3.

vom 10.10.2019, 02.31
12. von Lina

Ich war ein sogenanntes "Wechselkind"...
und meine Mama dachte sie habe einen Tumor. Der Arzt sagte ihr dann "DIESER TUMOR HAT HÄNDE UND FÜSSE!"
Dies haben ich immer wieder mal gehört... dabei strahlten sie mich an und sagten dann "ABER WIR HABEN UNS SOFORT GEFREUT UND DICH GELIEBT!"
Und diese Liebe habe ich von meinen Eltern auch gespürt... bis zu ihren Tod. Meine Eltern ermöglichten mir eine glückliche sorgenfreie Kindheit... und dafür bin ich meinen Eltern unendlich dankbar.


vom 10.10.2019, 00.34
11. von Sonja

Unsere Therapeuten meinten, Leute, die von sich behaupten, eine glückliche Kindheit gehabt zu haben, hätten es besonders dicke hinten dran - das glaube ich heute nicht mehr. Sie mussten sich ja ein Klientel verschaffen :-)

vom 09.10.2019, 23.09
10. von Engelbert

Ich will aber dazu sagen, dass diese Sätze nicht aus meiner Feder sind, sondern aus dem verlinkten Artikel zitiert wurden.

vom 09.10.2019, 22.37
9. von Christine

Ja Engelbert auch ich bejahe deine Gedanken.
Ich hatte eine sehr glückliche KInder- und Jugendzeit. Beweisen musste ich mich niemals. Ich wurde geliebt und diese Liebe gebe ich zurück an meine Mutter und an meine Enkel.

vom 09.10.2019, 21.40
8. von lieschen

die ersten 6 Jahre bei den Eltern waren bei mir wohl sehr gut und glücklich, ich habe Geborgenheit und Liebe erfahren, und auch Selbstbewußtsein, das reichte anscheinend um die nächsten 7 Jahre bei Oma,Opa, Tante, Onkel zu überstehen, dort ging es sehr streng zu, auch Schläge, vor allem immer: was sagen die Nachbarn dazu, das und jenes tut man nciht usw. ich wurde schon oft unterdrückt, lies es mir nur nicht gefallen, so wurde ich als frech und aufmüpfing bei allen abgestempelt. Nach dieser Zeit war ich erwachsen, und ging mein Weg oft kämperisch, jetzt im Alter bin ich ruhiger geworden, und glaube/finde das mein Leben so wie es war auch gut gewesen ist, wurde alles im allem gut auf die Widrigkeiten des Lebens vorbereitet.

vom 09.10.2019, 21.35
7. von Gerlinde

Ich gehöre zu den (wenigen?) Menschen, die eine glückliche Kindheit hatten! Meine Geschwister und ich wurden von unseren Eltern bedingungslos geliebt. Und wir wurden erzogen, d.h., wir lernten von den Eltern was richtig und was falsch war. Wir durften Fehler machen und wir durften erfahren, dass die Eltern uns auch da lieb hatten, aber dass wir uns z.B. bei anderen entschuldigen, die wir gekränkt hatten oder denen wir was vorgeschwindelt haben oder denen wir schaden zugefügt haben.

Ich hoffe, unsere Kinder haben das alle Fünf auch immer so empfunden.
Ich erinnere mich an einen Waschtag - es muss Anfang der achtziger Jahren gewesen sein. In unsrer Nähe war damals ein kleiner Abstellplatz, auf dem die Kinder oft spielten. An diesem Tag stand ein großer Betriebsbus da - die drei Mädels spielten mal wieder Federball. Das ging da besonders gut und Autos gab es nachmittags kaum... Wie das mit Federbällen so ist - er landete auf dem Dach des Busses! Wie kommen nun die Zwerge an den Federball? Sie werfen einen Stein hoch, der den Ball immer ein Stück weiter schieben soll! Der Stein ging seine eigenen Wege und damit ging die große Busscheibe kaputt! Etwas kleinlaut kamen sie nach hause (immerhin die Große vornweg):"Uns ist ein dummes Ding passiert..." Ja, wir waren nicht direkt begeistert, aber wir haben sie für ihre Ehrlichkeit und ihren Mut gelobt. Der Papa ist zum Busfahrer gegangen, hat ihm bei der provisorischen Reperatur geholfen und ich habe die Meldung bei der Versicherung gemacht. Und wenn der Busfahrer später bei uns vorbei lief, hat er höchstens mal gefragt: Bleiben eure Kinder heut im Hof? Mein Bus steht auf dem Platz ;))

Einen Spruch von Henry Ward Beecher habe ich seit vielen Jahren immer wieder in meinem Kalender stehen: "Das Wichtigste, was ein Vater für seine Kinder tun kann, ist, ihre Mutter zu lieben." Wenn Vater und Mutter sich lieben und in diese Liebe ihre Kinder einschließen, dann sollten diese Kinder eine glückliche Kindheit haben.

Ich wünsche allen, die keine so glückliche Kindheit hatten, dass ihnen jemand sagt, wie liebenswert sie sind!

vom 09.10.2019, 21.19
6. von ReginaE

Danach bin ich als Kind um meiner selbst willen bedingungslos geliebt worden.
Um ehrlich zu sein, war das für mich oftmals nicht so doll!!
Ich bin viel zu behütet aufgewachsen, wurde wirklich geliebt von Eltern, Großeltern und Tante. Aber einfach ist das auch nicht.
Später musste ich lernen, damit klar zu kommen, mich zu definieren, an mir zu arbeiten. Leider ist das eben später passiert. Dazu gab es keine Hilfestellung seitens der Eltern.

Aber eines hatte ich nicht, ich fühlte mich nicht abhängig von der Bewertung anderer Menschen. Ich musste mich nie darstellen und versuchen Lob einzuholen.

vom 09.10.2019, 20.55
5. von Ursi

Ach, wie wahr. Ich war nie gut genug. "Das kannst DU sowieso nicht"....

Nein, ich möchte das nicht weiter ausführen, aber es war sehr schlimm für mich als Kind.

Hat mein ganzes Leben beeinflusst. Macht mir heute noch manchmal zu schaffen. Sowie mich jemand abwertet, fühle ich mich wie damals.
Auf was hat mein Vater bloß eine solche Wut gehabt, dass er sie an mir ausgelassen hat? (So versuche ich mir das zu erklären).

vom 09.10.2019, 20.38
4. von MartinaK

Meine Kindheit war glücklich, die Jugend nicht. Und dann kam ab Mitte der 40er die Arbeit, sich von der Bewertung anderer unabhängig zu machen. Das war Schwerstarbeit, aber sie hat sich gelohnt.

vom 09.10.2019, 20.31
3. von Laura

Ich finde mich da auch ganz klar wieder ... und versuche es anders zu machen. Mit meiner Traurigkeit muss ich leben und hoffe, dass ich sie bei mir bearbeiten kann und nicht weiter in die naechste Generation gebe.

@Katharina: Liebe und Geborgenheit hat meiner Ansicht nach nichts mit den Umstaenden zu tun. Entweder ist das Gefuehl da oder nicht ...

vom 09.10.2019, 20.17
2. von Hanna

Wahre Worte,wir haben stets versucht unseren Kindern Liebe und Geborgenheit zu geben! Ich glaube,es ist ins ganz gut gelungen!Unser Verhältnis zu unseren Kindern ist einfach wunderbar und auch sie haben es so an ihre Kinder weiter gegeben!
Es tut mir in der Seele weh,wenn ich sehe wie Eltern oft mit ihren Kindern umgehen und sich dann wundern,wenn so gar nichts zurück kommt.Ein Kinderherz ist eigentlich ganz einfach zu erobern!



vom 09.10.2019, 20.06
1. von Katharina

Das hast Du sehr gut ausgedrückt. Ich finde mich auch sehr wieder, wie Du das ausdrückst. Obwohl ich fairerweise hinzufügen muß, daß meine Eltern es immer gut meinten und nicht mit böser Absicht handelten. Im Gegenteil, gerade weil meine Mutter uns Kinder liebte, war sie mit dem Alltag und Haushalt so überfordert (drei Kinder, kein Auto), daß sie schlicht keine Zeit bzw. Ruhe für liebevolle Erziehung hatte. Dennoch bleibt der Schmerz, daß man für die Liebe der Eltern sich anstrengen mußte. Aber nicht nur in der Familie, in der Gesellschaft ist es doch genauso: früher wie heute muß man sich meist die Zuneigung der Menschen mühsam erarbeiten. Meine Eltern waren somit ein Spiegel der Gesellschaft.

vom 09.10.2019, 19.58

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