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Ich hab die Polin wieder getroffen ... hab sie von weitem schon gesehen, mir schnell ne Übersetzungs-App runtergeladen und nun weiß ich, wie sie heißt, dass sie erst seit 3 Wochen da ist und dass sie eine alte Frau bei uns im Ort pflegt. Beschäftigt ist die Polin bei einer Firma, die sie "an der kurzen Leine hält", was immer das zu bedeuten hat.

Engelbert 21.12.2017, 17.34

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von Rita die Spätzin

Meine verstorbene Nachbarin hatte auch über eine Agentur eine Frau aus Rumänien. Sie wurde aber dann fest bei meiner Nachbarin angestellt für 8 Stunden täglich - war aber 24 Stunden rund um die Uhr da und hatte auch ein Zimmer in der Wohnung und hat die alte Dame liebevoll gepflegt...


vom 22.12.2017, 09.54
3. von widder49

Dann arbeitet sie für eine Agentur, bei der sie viel für wenig Geld arbeiten muss.
So billig sind die polnischen Hilfen nicht. Meistens dürfen sie nur hauswirtschaftliche Arbeiten und Alltagsbegleitung machen. Zum Pflegen benötigt man zusätzlich den Pflegedienst.
Und wenn es ordentlich geregelt ist, dann arbeiten sie genau so viele Stunden, wie es auch deutsche Frauen machen würden. Wenn man sie angemeldet einstellen würde.
Bekannte von mir hatten insgesamt 3 Polinnen im Einsatz, die sich abwechselten. Als meine Bekannten noch den "Papierkram" allein regeln konnten, haben sie erheblich weniger Kosten gehabt als jetzt über die Agentur. Und die Frauen haben mehr im Portemonnaie gehabt.
Die Frauen waren angemeldet, sie haben keine Schwarzarbeit gemacht.
Jetzt, wo eine Agentur die Vermittlung übernommen hat, sind meine Bekannten nicht mehr zufrieden. Manchmal werden Frauen geschickt, die aus der tiefsten Provinz kommen, kein Wort deutsch sprechen, nicht wirklich kochen können und mit der Technik im Haushalt nicht klarkommen.
Meine Bekannten, beide fast 90, sind dann total überfordert und unzufrieden. Sie nehmen es hin, weil sie keinen Ärger wollen.
Die Frauen haben ihren eigenen Wohnbereich, arbeiten eine bestimmte Anzahl Stunden am Tag/in der Woche, haben Anspruch auf Heimfahrten. Was ja auch in Ordnung ist. Die Kosten der Fahrt und den Transport zum Busbahnhof und zurück müssen meine Bekannten tragen.
Zusätzlich zu ihrer polnischen Hilfskraft kommt bei meinen Bekannten morgens und abends der ambulante Pflegedienst.
Es arbeiten nicht nur Polinnen in Deutschland. Inzwischen sind Rumäninnen, Bulgarinnen an der Tagesordnung.
Ich behaupte mal, dass eine deutsche Haushaltshilfe, fest eingestellt, mit eigenem Wohnraum im Haus und Vollverpflegung nicht mehr kostet als eine Hilfskraft aus dem Ausland.

vom 22.12.2017, 00.13
2. von Gerlinde

Diese Frauen aus Polen bewundere ich sehr - wir haben uns mal mit einer unterhalten, die sehr gut deutsch sprach. Ich fand bewundernswert einerseits, dass sie fünf Monate am Stück arbeitet - sie betreute ein altes Ehepaar, wo die Frau schwerkrank war. Dann war sie für einen Monat daheim bei Mann und Kindern, dann wieder fünf Monate hier arbeiten. Andererseits frage ich mich, wie wir mit Menschen umgehen - Heimweh, Entfremdung der Kinder, Verlassenheit...???
Der alte Mann sagte uns: "Deutsche können wir nicht bezahlen... und die haben auch höhere Ansprüche wegen Unterkunft." Immerhin hatte diese Frau eine gute Wohnung und netten Familienanschluß - das haben leider auch nicht alle.
Das mit der Übersetzungs-App klingt gut. Vielleicht sollte ich mir doch mal ein Smartphone leisten? Aber erst müssen wir den Bau und alle damit verbundenen Ausgaben gemeistert haben.

vom 21.12.2017, 23.21
1. von beatenr

diese Menschen sind ein Segen für die, die nicht mehr selber können, aber daheim bleiben möchten. Hab heute gerade einen Besuch bei einer alten Dame gemacht, bei der so ein Engel tätig ist.

vom 21.12.2017, 21.04

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