ALLes allTAEGLICH

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: alles alltägliches

der storch von miesau


Beate kauft noch eine Kleinigkeit ein und kommt ganz aufgelöst zurück. "Der Storch ist noch da" ... "der müsste doch schon längst nach Süden geflogen sein" ... "was machen wir nun, ich muss die Feuerwehr anrufen".

Was nahe liegt, denn das Storchennest ist auf dem Feuerwehrgebäude. Tüüüt ... ein Gespräch zwischen Beate und der Feuerwehr.

B: der Storch ist noch da
F: ja, dem geht es ja auch gut bei uns, der wird ja auch dreimal am Tag gefüttert
B: und was ist, wenn es im Winter minus 15 Grad gibt
F: dann hat er ein Problem
B: ja, und wie ...
F: ach, so genau weiß ich das nicht, das macht bei uns der ...

Bruchmühlbach und seine Störche. Das ist so eine Geschichte für sich. Auf dem Feuerwehrhaus wohnt ein Plastikstorch. Echter Storch kommt an und will sich mit ihm paaren. Funktioniert nicht. Also bleibt er Single. Andere Frau kommt nicht, es sind ja zwei Störche da.

Vielleicht fliegt er auch deswegen nicht weg, weil seine Plastikfrau noch nicht flugbereit ist.

Der Ehrgeiz, brütende Störche zu haben, nimmt seltsame Blüten an.

Beate ruft gerade beim Zuständigen an und sagt seiner Frau das mit dem Storch und der Vollpension via Feuerwehr. Die Frau meint "nöö, der wird nicht dreimal am Tag gefüttert" und "ja, da müsse mer was mache" ... "rufense doch morgen meinen Mann an".

Es scheint weniger um die artgerechten Voraussetzungen für den Storch zu gehen denn um das Renommierobjekt Storch. Ans Revers heften: "mer hann e Storch". Ich sag ja nix, ich mein ja bloß.
 

Engelbert 13.11.2004, 17.57 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

weißglas


Das Kind neben mir. Ein Nutella-Kind, wie es aussieht. Das zusammen mit seinem Opa am Glascontainer steht. Gutes Kind, großes Kind, kann sogar schon selbst die 6 Nutella-Gläser in den Glascontainter werfen.

Das nenne ich mir eine vorbildliche umweltbewusste Kindererziehung.

Das Kind wirft. Ich stehe daneben. Und muss erstmal selbst überlegen. Denn das Glas, das da in den Container für "braunes" Glas geworfen wird, ist ja auch braun. Nutellabraun.

Doch mein Erinnerungszentrum erzählt mir, dass das Braune nix mit der Farbe des Glases zu tun hat. Das ist Schokolade plus Chemie.

Vor dem nächsten Wurf sage ich zu dem Kind "haalt, das ist weißes Glas, das muss in den anderen Container".

Das Kind schaut mich an und dann das Glas. Dreht es hin und her und wirft mit einer Andeutung von wissendem Kopfschütteln das Glas in den ... Braunglascontainer. Was babbelt der dumme Onkel da auch, das ist doch eindeutig braunes Glas.

Und die Tante, die vom Auto aus ruft "da ist noch der Deckel drauf", die heißt Beate und wurde genauso ignoriert.

Kopfschüttelnd bin ich wieder ins Auto.

Fazit:

Nutallagläser gehören in den Weißglascontainer.
Opas dürfen mitdenken.
Kinder sollten nicht so viel Süßes essen.
Ich sollte auch weiterhin kinderlos bleiben (ich reg mich da viel zu viel auf).
 

Engelbert 13.11.2004, 12.22 | (10/1) Kommentare (RSS) | PL

weihnachtsmänner gehören ...


a) ab und zu gekauft
b) in die Tiefkühltruhe
c) vernascht

ääähm, dies ist keine Auswahl, was richtig sein könnte, das ist eine Feststellung, wie das Vergnügen mit diesen Männern auch wirklich den Höhepunkt erreicht ;).
 

Engelbert 13.11.2004, 00.00 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

kinder und pflanzen


Vielleicht sollte man Kinderziehung mit dem Betreuen von Zimmerpflanzen vergleichen. Diese zarten Pflanzen wachsen so schnell und blühen so schön. Aber man darf nicht vergessen.

Regelmäßig gießen mit Liebe
  nicht zu wenig, damit sie nicht verdorren
  nicht zu viel, damit sie nicht ertrinken

Immer wieder düngen mit Wissen
  nicht zu wenig, damit sie nicht verkümmern
  nicht zuviel, damit sie nicht übersättigt werden

Den Pflänzchen einen artgerechten Platz geben, nicht zuviel Zugluft des Streits und immer genügend Licht der Harmonie. Aber nicht in die grelle Sonne des Besitztums.

Manchmal umtopfen und neu orientieren, des Alters der Pflanze angemessen.

Ab und zu zurückschneiden und ihnen die Grenzen des Wachstums zeigen, wenn die Pflanzen zu wild wuchern wollen ohne Rücksicht auf benachbartes Grün.

Nicht vergessen, ab und zu den Staub von der Seele zu wischen.

Ich wünsche allen Eltern einen grünen Daumen. Es gibt soviel Kinderpflänzchen auf dieser Welt, die auf der Grünabfallsammelstelle des Lebens landen.
 

Engelbert 11.11.2004, 19.27 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

im maa


Mir iss nicht so seit gestern ... magenmäßig. Deswegen hab ich die Wochenaufgabe vom Wenime-Blog auch noch nicht erledigt. Steht aber ganz oben auf meiner Todo-Liste.
 

Engelbert 10.11.2004, 17.30 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

mireen


Meine neue Leberärtzin sieht ein bißchen aus wie Barbara Streisand in "Yentl". Fast jungenhaft ... aber da sie einen Doppelnachnamen hat, scheint sie schon verheiratet zu sein. Richtig schön ist ihr Vorname: Mireen. Den hab' ich noch nie gehört.
 

Engelbert 10.11.2004, 17.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

ein bisschen weiß


Der Blick aus dem Fenster überrascht mich heute morgen.
Hätte doch vielleicht mal gestern Abend schon
einen Blick auf den Wetterbericht werfen sollen.



Und dann kam per Mail der Hinweis:



Seid Ihr auch schon ein bisschen weiß ?
 

Engelbert 10.11.2004, 08.05 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

der tag


Warum hat Beate an einem Sonntag schmutzige Hände ??



Weil sie im Garten gearbeitet hat ??

Nein, weil sie im Wald gearbeitet hat ;). Denn in der Nähe von Kaiserslautern haben wir am letzten Sonntag dieses "Grünzeugs" da gesehen:



Heute haben wir das Grünzeug (genauer: Edeltannenzweige) in unseren Besitz überführt ;). Irgendjemand hatte da seine Vorgartentanne geschnitten und im Wald entsorgt. Beate war der Meinung, dass diese Zweige doch ideal sind, um ein paar empfindliche Pflanzen abzudecken. Also rein mit den Ästen in den Kofferraum.



Danach sind wir noch an den Jägersburger Weiher und haben mindestens eine halbe Stunde an diesem Platz ...



... auf Sonne gewartet. Die ließ sich aber Zeit, stattdessen kreuzten unentwegt Leute das Fotomotiv:



Sehnsüchtiger Blick nach oben, bisweilen sogar hoffnungsvoll. Doch die blauen Lücken ...



... schlossen sich immer rechtzeitig, bevor sie in Sonnennähe kamen.

Mehr als diese Andeutung eines sonnigen Tages (den wir nur heute morgen bis 10 Uhr hatten) war dem Wettergott nicht zu entlocken.



Also sind wir dann an den Imbiß dort und haben eine Kleinigkeit gegessen. Und dabei "Bärchen" kennen gelernt. Bärchen ist eine Schäferhund/Labradormischung ...



... ein selten liebes Tier. 7 Jahre alt, verschmust, liebt Wasser (auch in der Badewanne) und will nach 20 Kilometern nochmal vor die Tür. Der Besitzer sagte uns auch, dass sein voriger Hund ein 13jähriger Schäferhund war, den er aus dem Tierheim geholt hatte. Da sagt man doch normalerweise, dass Herrchen nicht mehr lange an diesem Hund gehabt haben kann ... aber weit gefehlt, der Hund wurde sage und schreibe 23 (!!) Jahre alt.

Abschluss war für uns dann ein gemütliches Kaffee/Kuchen/Trinken/Essen in unserer Sonntags-Stammkonditorei (nicht immer, aber ab und zu muss dat) und ein Kurzbesuch bei der Tante. Sehr kurz, denn sie war nicht zu Hause.

Also noch um die Ecke zum Cousin, ich ging rein, ein paar CDs und seine Bilder von Kanada holen. Beate wartete derweil im Auto. Und dann passierte es.

Wäre ich alleine im Auto gewesen, hätte das so geendet: Hektik, Fluchen, Schreien.

Da aber Beate im Auto war, lief das so ab (ich habs mir erzählen lassen). Beate wartete nicht nur auf mich, sie nutzte die Zeit: sie schlief mal eben schnell ein ;). Doch etwas ließ sie aufschrecken ... laute Geräusche von oben ... und dann schnell zur Kamera greifen, aus dem Auto raus. Kamera geht nicht so, wie sie soll. Egal, einfach draufhalten (Beate kennt meine Kamera ja nicht und hatte auch keine Zeit, sie noch sekundenschnell kennen zu lernen).

Erstes Bild: oh Himmel



2. Bild: zu tief



3. Bild: Beate hatte es tatsächlich geschafft und dies hier fotografiert:



Ziehende Kraniche ... es ist der Wahnsinn !!

Zuhause noch büschen gemütliches Beisammensein und manch to do und nun schreibe ich gerade einen Blogeintrag.
 

Engelbert 07.11.2004, 21.40 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

ich blogge nie mehr ...


... dass die Sonne scheint. Denn Minuten später sind sie da, die Wolken. Und somit haben wir nun einen trockenen, aber nicht mehr sonnigen Tag. Aber ich darf ja auch nicht schreiben, dass es ein trockener Tag ist. Sonst hört das auch noch auf.
 

Engelbert 07.11.2004, 10.36 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

sonne, nix wie raus




Euch einen schönen Sonntag, ich zieh jetzt meine rote schwarze Hose an und meinen buntes Hemd grauen Pullover. Oder braun. Und dann raus. Die Astschere nicht vergessen.
 

Engelbert 07.11.2004, 10.06 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

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