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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: innenleben

heimat gefunden ...

... bei Dir.
 

Engelbert 23.09.2007, 20.44 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

der automatismus ist weg

Früher war das alles nicht so wichtig. Was ich gegessen und getrunken hab, ob ich mich bewegt hatte und wie meine Tage aussahen. Der Körper regenerierte sich und war immer wieder im Normalzustand, ohne dass man groß darüber nachdenken musste.

Doch in letzter Zeit stelle ich fest, dass ich sehr wohl merke, wie ich mich verhalte. Denn der Körper regeneriert sich nicht mehr automatisch, sondern reagiert. Halbe Stunde telefoniert mit angewinkeltem Arm ... Schmerzen (gabs früher nicht). Spät ins Bett ... kaputt (die Toleranzschwelle war früher viel höher).

"Man wird alt" ist mit 48 Jahren ein verfrühter Satz. Aber der Körper sagt einem schon, dass man nicht mehr 30 ist.
 

Engelbert 20.09.2007, 12.22 | (13/0) Kommentare (RSS) | PL

hsp

Beate hat die Testfragen beantwortet, das Ergebnis:

2007081501.jpg

Mein Ergebnis:

2007081502.jpg

HSP heißt hochsensible Person und den Test dazu gibts hier.

Weitere Infos über HSP gibts hier.
 

Engelbert 15.08.2007, 19.46 | (33/0) Kommentare (RSS) | PL

...

Burnout ... auch das schließe ich nicht aus.

Danke an alle, die mir Puzzlestücke rübergerreicht haben. Sie fügen sich zusammen mit meinen eigenen Gedanken zu einem Bild.

Das Leben malt immer, nur die Farben sind täglich anders.
  

Engelbert 04.07.2007, 18.41 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

willkommen hier

Schade, dass sich einige angegriffen fühlen, für die der Satz gar nicht gedacht war.

Nur: welches Denken impliziert Ihr mir ? Denkt Ihr, die Ihr hier schon lange lest und mich kennt, dass ich alle Leser für erwartungshaltungsschwanger halte ? Kennt Ihr mein Denken so ? Oder glaubt ihr an meine Fähigkeit, differenziert zu denken.

Es ist vielmehr so, dass ich bei den Zeilen heute Morgen mich sehr belastet fühlte und in genau diesem Moment an jene, die es (ungewollt) tun, dachte. Nicht an die, die Freiheit geben !!

Und ich weiß auch, dass ein nicht zu kleiner Teil der geglaubten Erwartungshaltung in mir und meinen Gedanken zu finden ist. Manches fühlt sich an ohne tatsächlich so zu sein.

Ich hätte das anders schreiben "müssen" ? Wäre besser gewesen ... nur ... immer alles zu bedenken, wer evtl. sich angegriffen fühlen könnte, führt (noch mehr) zur Schere im Kopf. Dann schreibst lieber nichts mehr. Und führt zu Lammfrommheit, die auch dem nettesten Schreiber nicht entspricht.

Ich würde jetzt auch gerne schreiben "ansonsten schließe ich mich ... an", aber ich hab nix gefunden, dass schon irgendwo steht und dazu passt ... ich bin ja immer der, der hier anfängt zu schreiben *gg*. Bitte findet eigene Worte (was nicht heißt: findet eine andere Meinung), wie immer sie auch aussehen mögen.

Bestimmt habe ich gerade wieder ein paar verärgert. Schweigen wäre eine Möglichkeit. Aber ich hab schon immer gesagt, was ich denke. Und dabei stecke ich nicht in Schubladen, weil ich selbst in keiner wohnen will.

Mein Grundsatz ist "willkommen hier, Leser". Fühlt Euch wohl und probiert erst die Schuhe aus, bevor ihr sie anzieht. Denn meistens sind es hier nur Gedanken von mir, aber keine Schuhe für andere. Und wenn es Schuhe wären, würden Namen drauf stehen.
  

Engelbert 04.07.2007, 18.38 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

auf der suche nach der machete ...

Seit über 6 Jahren blogge ich von der Couch aus. Nicht nur das, ganz Seelenfarben wird mit dieser ungesunden Haltung upgedatet. Bisher gings, denn bis zu einem gewissen Punkt geht alles. Dann meldet der Körper: Änderungsbedarf.

Dringendst muss ein Schreibtisch her. Doch vorher muss die Wohnung renoviert werden. Theoretisch müsste ich Monate Blog- und Seelenfarbenpause machen, um Dinge zu tun, die ich vernachlässigt habe und um mich und meinen Körper wieder auf die Reihe zu kriegen. Theoretisch. Praktisch habe ich auch auf Seelenfarben so unendlich vernachlässigte Bereiche (seit ewig langer Zeit nichts in der Fotogalerie upgedatet, keine Gedichte mehr geschrieben, keine Traumreisen, Spaziergänge ... und Desktopmotive und Grußkarten müssten auch upgedatet werden).

Viele Dinge, mit denen ich gut tue, tun mir nicht gut. Weil die Voraussetzungen nicht stimmen. Der Körper macht vieles mit, er trägt Gewicht und sitzt ungesund. Bis zu einem bestimmten Punkt. Ab dann möchte er mehr Beachtung und meldet das so lange, bis das geschieht. Geschieht das nicht, wird der Körper lauter.

Ganz dringend müssen 10 Kilo runter. Zwar habe ich vor über einem Jahr mit dem Rauchen aufgehört und "nicht" zugenommen, sondern heute 2-3 Kilo weniger als damals. Aber das ist dennoch zu viel. Fürs Herz, fürs Kreuz und fürs Couchbloggen. Denn wo soll denn bei dieser Haltung der Bauch hin, wenn nicht Richtung Herz und da drauf drücken.

Ziemlich ratlos sitze ich inmitten der Rufe nach Veränderung. Zwischen mir, meiner virtuellen Welt, der Faszination des künstlerischen Auftritts und dem Druck der Erwartungshaltung derer, die unterhalten werden wollen. Sie Manche (sorry, ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass alle so sind) rufen "schon dich, mach Pause" und meinen "aber nicht zu lang und nicht wirklich".

Wie ein Dschungel, durch den man irgendwie durch muss.

Auf der Suche nach der Machete ...

Engelbert 04.07.2007, 09.57 | (36/2) Kommentare (RSS) | PL

menschen

Es gibt Menschen, die haben sehr wohltuende Eigenschaften:

- sie haben ihre Gedanken vorne und keine Hintergedanken
- sie lassen ihre Mitmenschen so gelten, wie sie sind
- sie locken keine Informationen raus, um sie weiterzutratschen
- sie sind nicht vorne freundlich und hinten anders

Solchen Menschen möchte ich immer wieder begegnen.

Das sind Menschen, bei denen muss man nicht "aufpassen". Da hat man nicht die "das und das und das darfste dem nicht erzählen"-Schere im Kopf. Da redet man einfach offen über sich, Gott, die Welt und es ist gut. Da flachst man, da spricht man über Vergangenheiten und Tiefgründiges. Da muss man sich zwar nicht emotional ausziehen, aber man könnte es, ohne zu erfrieren.

Oft sind solche angenehmen Menschen erst dadurch so geworden, weil sie über einige verdammt steinige Lebenswege gegangen sind.

Menschen, die mich sezieren wollen, die das "ich weiß was ich weiß was"-Gefühl brauchen, weil sie dann wichtig oder die Lektionen in Hobby-Psychologie an mir üben wollen, stehlen mir Stunden meiner wichtigen Zeit.
 

Engelbert 05.04.2007, 18.14 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL

am heiligen abend alleine

Ich weiß, was das heißt. An 4 Jahren war das bei mir so. Vorher mit der Mutter, ab dann mit Beate.

Es gibt ja Menschen, die können gut alleine sein, sind es oft sogar gerne. Die schauen fern oder zünden Kerzen an und legen sich mit einem Buch auf die Wohlfühlcouch. Schöner heiliger Abend auch ohne andere Menschen, die mitfeiern.

Es gibt aber auch Menschen, die nicht selbstgewählt alleine sind. Die nicht dafür geeignet sind, es nicht gelernt haben, die sich einsam fühlen. Gerade in diesen Stunden, wo alles beschert, sich besucht, gemeinsam feiert. Eine Zeit, in der man nicht eben mal jemand anrufen kann, ohne zu stören. Eine Zeit, in der garantiert die Telefonseelsorge Hochkonjunktur hat.

Man könnte schon Wochen vorher etwas planen, doch es gibt gar nicht soo viele, die am heiligen Abend Zeit haben, was die Einsamkeit der anderen noch verstärkt. Viele besaufen sich einfach, fallen irgendwann ins Bett und stellen am nächsten Morgen mit Kopfweh erfreut fest, dass dieser ach so heilige Abend vorbei ist.

Ich hab auch schon mal bei meiner Tante gefeiert. Aber da bist du nur "dabei", es ist nicht das gleiche wie die eigene Familie. Ja, das Fest der Familie ... und wer keine hat ?

Man könnte sich den besten Film der Welt anschauen, den besten Wein trinken, lange baden, computerspielen ... und doch spürt man genau in diesen Stunden, das etwas fehlt. Wenn man jederzeit raus "könnte" und irgendwo klingeln oder anrufen, dann ist das alles einigermaßen zu ertragen. Aber wenn man weiß, dass es am Vorabend des Festes der Liebe eben "nicht" möglich ist, Kontakte zu pflegen, dann macht einem das so richtig bewusst, dass man alleine ist.
 

Engelbert 23.12.2006, 16.03 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

...









Ich hab 'ne Scheissangst. Und ich frage mich, wo ich den Optimismus herkriegen soll, dass ich zur statistischen Minderheit gehöre.

Die Bilder vor meinen Augen sind 12-14 Jahre alt. Die letzten beiden nicht berauschenden Jahre meiner Mutter, die genau dieselbe Erkrankung hatte und in etwa genau diese 10 Jahre nach Diagnose noch lebte. Im fortgeschrittenen Stadium mehr schlecht als recht.

Ich habe Lust auf Leben, beginne aber mit einer angstvollen Selbstbeobachtung. Ein bißchen Stress und schon hab ich den Druck auf der Brust. Kann der schon physisch sein oder ist das psychisch. Den Linksschenkelblock hab ich übrigens auch noch.

Leben ... ich hab so spät damit begonnen ... und ich wollte mit Beate alt werden. Vor allem: ich wollte Beate nie alleine lassen. Sie hat vor 9 Jahren ihren Freund durch Tod verloren und ich könnte es nicht verwinden, dass sie mit mir dasselbe erlebt.

Beate hat immer zu mir gesagt, dass ich besser auf mich achten soll. Ich habe nicht gehört. Nun habe ich einen Schuss erhalten. Beate sagt Warnschuss. Ich hab heute Blattschuss gesagt.

Doch ich bete, dass es doch noch ein Warnschuss ist und ich nicht nur im normalen Leben, sondern auch in obiger Krankheitsstatistik nicht mehrheitsfähig bin.

Erstmal noch ein paar Arzttermine und dann die Suche nach einem guten Arzt, der sich auf dem Gebiet "Körper arbeitet gegen sich selbst" auskennt. Denn eine Studie hat festgestellt, dass bei dieser Krankheit oft Antikörper im Blut zu finden sind.
 

Engelbert 22.11.2006, 13.54 | (75/1) Kommentare (RSS) | PL

früher (beten und die luft anhalten)

Als Kind habe ich das Vaterunser jeden Abend gebetet. Es war ein Ritual, über das hinaus ich nicht in der Lage war, zu reflektieren, was ein Gebet ist. Ich betete jeden Abend, auf einem Bein stehend. Es wurde zum Zwang und die Angst, dass, wenn ich es nicht mehr mache, etwas Negatives passiert, ließ mich weiter beten.

Nach dem Gebet legte ich mich ins Bett und hielt die Luft an. So lange, bis auf meinem Wecker die nächste Minute umklappte. Ein kleines Los zur Nacht, das 5 Sekunden oder 59 Sekunden war. Dann schlief ich ein.

Es hat lange gedauert, bis ich ganz normal ins Bett ging.
 

Engelbert 09.11.2006, 21.32 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

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