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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: politik/gesellsch.

die preise steigen ...




Schade, dass in dem Auto nicht Giftschlangen, Stacheldraht, Mausefallen waren. Nee, besser noch, lauter Werbeplakate für eine Show mit Uschi Glas. Oder Geldpakete, die  5 Stunden nach dem Unfall automatisch explodieren und rote, nicht abwaschbare Farbe im Umkreis von 5 Metern hinterlassen.



Was für ein Glück, zu einem Unfall gekommen zu sein.
Was für ein Glück, rechtzeitig, aber nachher gekommen zu sein. Wäre ja furchtbar gewesen, den Daniel noch schreien zu hören. Denn es ist lästig, Gurkengläser zu klauen, wenn jemand währenddessen schreit.



Merke:

1. ein Gurkenglas ist nur dann wertvoll, wenn Dreck dran ist
2. sich schreibt man seit dem Unfall so: siech
3. Gurkensticks sind keine normale Gurken
4. Gurkengläser an sich sind stabil
5. wie gut, dass Daniel verletzt, das Auto kaputt, aber das Glas ganz ist. Umgekehrt wäre das ein Fiasko gewesen.

Wieviele Fans haben sich an kaputten Gläsern geschnitten ? Ich gönne es jedem Einzelnen von Herzen. Vielleicht sollten sie das auch zu Geld machen: "verkaufe gebrauchtes, aber gut erhaltenes Pflaster mit Blutspuren Gruppe AB negativ, das auf einer Wunde klebte, die durch ein Gurkenglas, das an Daniels Unfall beteiligt war, entstanden ist".



Ach so, war also der Daniel doch nicht so schwer verletzt. Denn er hat zuerst noch ein Gurkenglas vom Laster gestoßen. Makaber ... noch makaber als alles, was ich je hier geschrieben habe ...

Und zum Schluss des Küblböck-Themas dann das noch:


 

Engelbert 27.02.2004, 19.05 | (0/0) Kommentare | PL

küblböck


Ein gutgelauntes Hallo an Alle. An die, die den Daniel knuddeln wollen, die, die ihn nicht leiden können und auch an die, die ihn als Chauffeur einstellen würden.

Hallo auch an die Lästerer und die, die über die Lästerer schimpfen.

Ariana ist z.B. sehr kritisch, auch unten bei meinem Bildzeitungskommentar.

Mal eine Frage: was hätte Harald Schmidt, so er noch auf Sendung wäre, gestern Abend getan ? Richtig, er hätte mit einer großen und einer kleinen Gurke den Unfall nachgestellt. Das Publikum hätte gegröhlt und die Mehrheit der Fernsehzuschauer auch.

Genauso wird an den Frühstückstischen der Welt über den Daniel gelästert. Da wird ein Gedenkgürkchen auf den Aufschnitt gelegt und man ist gut gelaunt. Und genauso lästere ich auch hier und andere Blogs sind da nicht anders.

Verwerflich ist nur, wenn man nicht weiß, dass man lästert. Wenn man nicht auch Bedauern für diesen unreifen, jungen Menschen empfindet. Es ist ja wirklich nicht schön, mit Schmerzen im Krankenhaus zu liegen.

Ich bedauere ihn (selbstverständlich) auch wünschte ihm, dass es nicht passiert wäre. Nun ist es das aber und Daniel ist ein sehr polarisierender, extrovertierter Mensch des Showbussiness. Und bestimmt nicht unfreiwillig in dieser Rolle.

Über einen Nachbarn oder einen Blogger oder jemand, der wirklich mit dem Leben kämpft, würde ich nicht lästern. Aber so gönne ich meiner schwarzen Seele diese kleine Freude. Doch meine weiße Seele ist auch da, hat aber gerade keine Lust. Sie grinst nämlich ab und zu ganz gerne ;).

Weit verwerflicher als die Lästerei ist das, was sich so bei Ebay findet:



man beachte oben, dass er einmal "Cashgurken" geschrieben hat. Ein freudscher Verschreiber. Denn dieses Wort kommt dem ganzen schon viel näher. Es gibt noch mehr Gurken bei Ebay



wer Gurken nicht mag, der darf dann dies ersteigern:



Es gibt nichts, was es nicht gibt. Lampen mit dem Strahlen von Daniel, Parfüm mit Daniels Duft vor dem Unfall (Vorsicht, war ganz böse Satire eben) oder auch so trockenes wie ein Zeitungsschnippsel mit dem Handelsregisterauszug über die Firmengründung, an der Daniel beteilig war (wenn das überhaupt unser Daniel ist, schließlich ist er ja noch nicht volljährig).



Was ich ja fast schon lustig finde, ist diese Auktion



Ich kann den Kerl übrigens grundsätzlich gut leiden. Aber er bietet sich halt so phantastisch an für ironische Texte.

Als er damals bei DSDS zu ersten Mal aufgetreten ist, habe ich mit ihm gebangt, er möge doch weiterkommen. Endlich ein Original und kein austauschbarer Schönling. Sondern jemand mit einer ganz eigenen Ausstrahlung. Der mir viel lieber ist als uns aller Alexander.

Er ist halt ein bißchen abgehoben, was man aber nicht ihm, sondern den Menschen um ihn herum und auch seinen Fans zu Vorwurf machen muss.

Zwei seiner Fans saßen ja mit im Auto. Frauen in einem Alter, in dem sie wissen müssten, dass man jemanden, der kein Führerschein hat, nicht fahren lassen darf. Die waren noch viel unvernünftiger als der Daniel. Aber über die lästert sich's halt schlecht ;).

Soll ich zum Abschluss noch ein paar Gurkenrezepte posten ?? Nee, lieber nicht ... ;))
 

Engelbert 26.02.2004, 11.05 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

erstochen


macht mich nachdenklich: Skyguide-Fluglotse erstochen

eine Sammlung der News zu diesem Thema hier.
 

Engelbert 25.02.2004, 12.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

dynamik


Gesellschaftliche Dynamik: wenn man(che) sich mal auf jemand eingeschossen haben und zu Recht ihm/ihr Dinge vorwerfen, würden sie am liebsten nie mehr damit aufhören. Da wird weiterhin akribisch beobachtet, seziert und gewertet.

Ist das nicht schön, wenn man sich so einig ist und gemeinsam geschlossen dem Unrecht gegenübersteht ? Ja, das ist schön und das wollen wir auch nie mehr hergeben.

Draufhauen (verbal), wenn nötig, ja ... und dann irgendwann wieder den Mensch hinter seiner Verfehlung hervorholen und ihn nicht auf diese Verfehlung reduzieren.
 

Engelbert 22.02.2004, 17.06 | (0/0) Kommentare | PL

folter


Darf man Folter androhen, um auf diesem Wege den Aufenthaltsort eines entführten Jungen zu erfahren ?

Natürlich darf man ... die evtl. Möglichkeit, das Kind noch zu retten, wiegt weitaus höher als die Tatsache, dass Folter verboten ist. Sie wurde ja auch nur angedroht und nicht durchgeführt. Absolut legal, wenn es um ein Menschenleben geht.

Ich fordere: Freispruch für die Polizisten.
 

Engelbert 22.02.2004, 13.59 | (10/2) Kommentare (RSS) | PL

12 namen


Aus meiner Zeitung: eine Mutter wollte ihrem Kind 12 Vornamen eintragen lassen. Das Standesamt lehnte ab. Die Mutter zog daraufhin bis vor das Bundesverfassungsgericht.

Das Kind sollte

Chenekwahow Tecumseh Migiskau Kioma Ernesto Inti Prithibi Pathar Chajara Majim Henriko Alessandro heißen.

Die Mutter läuft leicht neben der Spur, würde ich mal sagen. Und der deutsche Rechtsstaat auch, dass es wirklich möglich ist, Gerichte bis zur höchsten Instanz zu binden für solche Blödheiten.

Ich stelle mir gerade vor, wenn das Kind irgendwo alle Vornamen angeben muss.

Das Bundesverfassungsgericht hat übrigens entschieden, dass 5 Vornamen genug sind.

Solche Mütter mit so wenig Weitblick ist nicht gerade das, was der Welt fehlt.

Ein ganz wichtiger Satz des Gerichtes "das Recht zur Namensbestimmung sei Eltern grundsätzlich nicht im Interesse eigener Persönlichkeitsentfaltung, sondern alleine im Rahmen ihrer Sorgeverantwortung im Interesse ihrer Kinder eingeräumt". Dieser Satz lässt sich auf alle Themen ausweiten.

NICHT im Interesse eigener Persönlichkeitsentfaltung
IM RAHMEN der Sorgeverantwortung im Interesse der Kinder

Es sind nicht Eure Kinder, sie gehören Euch nicht. Ihr seid nur Hilfe zu einem selbstbestimmten Leben. Und falls Ihr eigene Defizite habt, dann versucht, die selbst zu beseitigen und nicht durch eure Kinder füllen zu lassen.
 

Engelbert 21.02.2004, 11.42 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

viagra II


Hier ist ein Link zum Thema unten: Viagra nimmt Druck von der Lunge
 

Engelbert 07.02.2004, 13.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

viagra


Beate hat mir eine fast unglaubliche Story erzählt, die sie im Fernsehen gehört hat.

In der Homburger Uni-Klinik liegt seit Wochen eine Frau, die an Lungenhochdruck leidet. Sie könnte nach Hause entlassen werden, wenn ... sie das Medikament Viagra nehmen würde.

Nun ist aber Viagra ein Potenzmittel und nicht für die Behandlung von Lungenhochdruck zugelassen. Also weigert sich die Krankenkasse, die Kosten für das Viagra zu übernehmen.

Die Kosten für Viagra würden 13 € am Tag betragen. Die Krankenkasse zahlt lieber über 400 am Tag für die Behandlung im Krankenhaus.

Da schüttel ich nur noch meinen Kopf ...
 
 

Engelbert 07.02.2004, 12.17 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

tabu


Ein Tabusatz: "Ich hab da was im Netz gelesen".

Das darf man nie seinem Hausarzt sagen. Noch nicht einmal andeutungsweise. Denn der weiß es besser, wie man behandelt. Er ist zwar nicht auf der Höhe der Zeit, aber der Patient darf trotzdem nicht schlauer sein.

Und so heißt's dann: Symptome bekämpfen, der Rest muss der Körper alleine bewältigen.

Dabei gibt es doch da seit ein paar Jahren ein ganz tolles Medikament gegen die Grippe: Tamiflu. Aber das kennt der Arzt nicht und wenn er es kennt, dann verschreibt er es alleine schon deswegen nicht, weil der Patient es besser wissen will. Mündige Patienten passen nicht in unser Gesundheitssystem.

Sehr gut passen aber vereinsamte alte Menschen, die statt sich in Gesprächs- und Hobbygruppen zu treffen, lieber zum Arzt gehen. Medikamente kann man ja nie genug haben und nehmen.

Ebenfalls passen sehr gut alle Teenager, die beim ersten Hauch eines Pickels zum Hautarzt rennen und "hilfe, mein Rendezvoux" schreien. Worauf sie dann teure Hämmer a la Roaccutan verschrieben bekommen. Eine Gesichtspflege gibts auch noch. Ab einem Pickel das Ganze. Früher war das normal, doch in die heutige Schönheitswelt passt es nicht mehr. Die Krankenkasse zahlt ja.

Sie zahlt aber so vieles nicht, was gerade nicht gerade reiche Patienten brauchen. Im obigen Falle muss ich 30 € für das Medikament bezahlen. Die könnten billiger sein, als Thesen a la "der Körper hilft sich ja", denn oft gibts durch nicht optimale Behandlung Folgeerkrankungen, die das Ganze für die Krankenkasse richtig teuer machen.

Meine Mutter ist letztendlich Jahre später an den Folgen einer Grippe gestorben. Damals gabs eben noch kein Internet.
 

Engelbert 05.02.2004, 19.03 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL

holz hacken


Eigentlich war das Thema ja "Hochbegabung", dann "ADD" und nun geht's ums Sozialschmarotzer, die besser Holz hacken würden. Leichter Abdrift vom Thema.

Mal abgesehen davon, dass dann kein Wald mehr da wäre ;) ... es ist doch immer gleich, man macht es sich sehr einfach.
 
Wenn jemand nicht gerade röchelnd auf dem Boden liegt oder im Rollstuhl sitzt, dann ist er nicht krank und fertig. Kann ja noch laufen, und "aa" sagt er beim Arzt auch immer. Also gesund und fertig.

Man urteilt pauschal und steckt in Schubladen, ohne die Menschen, die es betrifft, zu kennen.

Ich sage nicht, dass es "keine" Sozialschmarotzer gibt, im Gegenteil, wir haben genügend davon. Aber ich kann mir nur ein Urteil erlauben, wenn ich den Menschen und seine Hintergründe genauer kenne.

Engelbert 30.01.2004, 09.45 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

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