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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: politik/gesellsch.

protection


Ich weiß ja nicht, wie es in der privaten Wirtschaft ist, der öffentliche Dienst auf jeden Fall ist eine einzige Protektionsgesellschaft.

Man wirft dem Steine in den Garten, der die feuchteste Zunge oder den kürzesten Rock hat. Man wirft Steine nach dem, der sagt, was er denkt.

Regeln:

Arbeite nichts, behaupte aber das Gegenteil und werde noch frech dazu. Dann wird man einen Bogen um dich machen und dir auch weiterhin keine Arbeit geben.  

Arbeite viel und gut, dann wirst du immer genügend Arbeit auf dem Schreibtisch haben. Frohes Schaffen bis zum Magengeschwür oder Herzinfarkt, je nach Veranlagung.

Denke über deinen Chef schlecht, aber sage ihm das Gegenteil, dann wird dein Leben schön sein.

Sage deine Meinung, dann wird das nie etwas mit dir werden. Für Rückgrat gibt es keinen Platz im öffentlichen Dienst. Sowas ist dort Luxus, den man sich nicht leisten kann.

Und nun gehe und suche einen Chef, der etwas von Menschenführung versteht. Doch bereite dich darauf vor, dass deine Suche lang und beschwerlich sein wird.
 

Engelbert 16.03.2004, 11.03 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

dauwe


"Wo Dauwe sinn, flien Dauwe hin" oder "die dicksten Bauern haben die größten Kartoffeln". Wer viel Geld hat, bekommt noch welches dazu.

Siehe dieser Artikel: Wer arm ist, zahlt bei Banken mehr.

Update: um Gottes Willen, ich hab' nen neuen Spruch kreiert. Natürlich heißt es "die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln". Irgendwie habe ich diesen Spruch auf obige Begebenheit umgeschrieben und geglaubt, das g'hört so ;)).
 

Engelbert 15.03.2004, 19.05 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

190 tot, mehr als 1200 verletzt


Terror in Madrid - ich bin dafür, dass Bomben bereits während ihrer Konstruktion automatisch explodieren.
 

Engelbert 11.03.2004, 19.13 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

nachbetrachtung und aussichten


Abschliessend ... ok, ich habe durch die pauschale Wortwahl (auch noch ein Wort, das "man" nicht verwenden darf) meine in diesem Moment nur an eine Familie gerichteten Worte auf ein Volk übertragen. Auch, weil im Grund bereits Ressentiments da waren (die "bösen" ragen halt heraus, von den ruhigen weiß man nichts). Die negativen Eigenschaften bestimmter Teile eines Volkes ruinieren den Ruf und man neigt dazu, auch das restliche Volk so zu sehen. Da bin ich auch nicht frei davon. Und uns Deutschen passiert das im Ausland genauso. Das Ganze hindert mich aber nicht, Sinti und Romas ohne Hass zu begegnen.

Ich "verurteile" ein Volk nicht, ich schicke es nicht zum Duschen und ich hab mich auch nicht irgendwelchen Anfängen zu wehren, weil es keine Fortsetzung gibt. Mich als rechtsradikal und als Volksverhetzer in einen Gesinnungstopf zu werfen, ist eine Frechheit, gegen die ich mich wehre. Ein "ich finde nicht richtig, dass ... weil ..." hätte genauso gereicht und mehr bewirkt.

Ich hab geglaubt, man kennt mich und weiß, dass ich in der Lage bin, differenziert zu denken. Der heilige, immer nur den Nächsten liebende Engelbert bin ich aber auch nicht. Wenn ich mich ärgere, dann schimpfe ich. Auch mal auf Volksgruppen. Wichtig ist, ob jemand eine geistige Mauer zieht oder ob Fenster und Türen drin sind.


Was ich mich frage ist, ob man denn nicht Ausrufe der Verärgerung in dieser Form ins Blog bringen kann. Ob man denn alles abwägen muss und dabei erst nachvollziehen, wie es empfunden werden könnte. Manche Schreiber interessiert es einen "Stratz", was die Leser denken.

Aber ein Volk verhetzen ... was vor 60 Jahren war, ist für mein heutiges Handeln nicht wichtig. Sondern wichtig ist mein Spiegel, in den ich ohne Probleme reinschauen kann und das auch tue. Es gibt keine Kollektivhaftung für ein Volk, sonst würden die Amerikaner und Australier auch ewig am Pranger stehen. Ich war damals noch nicht geboren, als muss ich mich nicht schuldig fühlen. Sondern kann (und werde) das heutige Deutschland von einer möglichst neutralen Position aus sehen. Ehre, wem Ehre gebürt und Kritik, wenn ich kritisieren will.


Es gibt Einträge, die sind aus einer momentanen Verärgerung geschrieben (es lebe das Bloggen, wo man so schön schnell Worte loslassen kann ;) ) und es gibt bissige oder ironische. Manchmal ist es ein Stück "Titanic"-Magazin, das ich schreibe. In dem Wunsch, dass das auch so gelesen wird.

Ich bin übrigens der einzige Tagebuchschreiber, vom dem man erwartet, dass er sich erklären muss. Und so werden diese Zeilen hier auch die letzten sein, in denen ich mich und meine Denkweise erkläre. Lest mich, dann werdet ihr mich kennen lernen.

Meine kurze Anwandlung, hier nur noch unangreifbar weichgespült zu schreiben, habe ich gottseidank überwunden. Denn ich habe mich entschieden, mich nicht irgendwelchen Angriffen zu beugen.

Ich werde auch weiterhin hier Themen zum "Anecken" bringen. Wenn mir danach ist, dann schreibe ich darüber, dass im Polizeibericht unserer Zeitung bei Diebstählen sehr oft das Wort "osteuropäischer Akzent" steht. Oder ich schreibe über die Problematik des Zusammenlebens zwischen Deutschen und Deutschrussen hier im Ort. Oder über Italiener oder Juden oder Polen oder Deutsche oder Autofahrer oderoder.
 

Engelbert 08.03.2004, 19.55 | (17/8) Kommentare (RSS) | PL

straftatbestände in meinem tagebuch ??


der Georg spricht sein Wort zum Sonntag:



Geschrieben von jemand, der ...



... sich erbricht, wenn ihm eine alte, vielleicht einsame Frau mit ihrem kranken Hund begegnet.

Es grüßt dich, Georg, der Engelbert, ein differenziert denkender Mensch, der weise ist und dessen Worte auch Jesus Worte sein könnten. Es grüßt dich ein wahrer Humanist, dessen Worte wie eine Fackel im Sturm den Weg zur Menschlichkeit weisen.

Denn genau das hast du am 6. November 2002 über mich geschrieben.



Es folgt ... ein gemütliches Frühstück mit Beate :)).
 

Engelbert 07.03.2004, 09.57 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

präsident


Horst Köhler als Präsident ... hab ich nix dagegen.

Und ich danke dem da oben, dass er uns den Rollstuhlfahrer erspart hat. Wobei ich gegen Rollstühle an sich ja nix hab' ... nur gegen "Kriwwelbisser", wie man bei uns sagt ...
 

Engelbert 05.03.2004, 10.17 | (18/5) Kommentare (RSS) | PL

fluglotse


Diskussionen über den Fluglotsenmord kann man in diesem Forum nachlesen.

danke, Limone, für den Link.
 

Engelbert 28.02.2004, 13.51 | (0/0) Kommentare | PL

ich schäme mich ...


... für das Presbyterium in meinem Heimatort. Denn das hat unseren neuen Pfarrer dazu bewogen, das Weite zu suchen. Das Gremium hatte zuvor den Herrn einstimmig per Mißtrauensvotum aus dem Vorsitz des Presbyterium ausgeschlossen.

Der Grund war, dass sich der Pfarrer nicht in ausreichendem Maße an die liturgischen Regeln gehalten hätte. Im Einzelnen:

1. er hat das Vaterunser nicht laut genug gebetet
2. er hat die Abkündigung nicht von der Kanzel verlesen
3. er habe einmal auf seinem Talar eine Stola getragen, die einem bunten Wollschal geähnelt habe

Ich schäme mich für unser bornierten, rückständigen, evangelischen Mitglieder der Kirche. Das Wort "Christen" wähle ich bewusst nicht.

[ die Infos via Tageszeitung ]
 

Engelbert 28.02.2004, 13.10 | (3/1) Kommentare (RSS) | PL

die preise steigen ...




Schade, dass in dem Auto nicht Giftschlangen, Stacheldraht, Mausefallen waren. Nee, besser noch, lauter Werbeplakate für eine Show mit Uschi Glas. Oder Geldpakete, die  5 Stunden nach dem Unfall automatisch explodieren und rote, nicht abwaschbare Farbe im Umkreis von 5 Metern hinterlassen.



Was für ein Glück, zu einem Unfall gekommen zu sein.
Was für ein Glück, rechtzeitig, aber nachher gekommen zu sein. Wäre ja furchtbar gewesen, den Daniel noch schreien zu hören. Denn es ist lästig, Gurkengläser zu klauen, wenn jemand währenddessen schreit.



Merke:

1. ein Gurkenglas ist nur dann wertvoll, wenn Dreck dran ist
2. sich schreibt man seit dem Unfall so: siech
3. Gurkensticks sind keine normale Gurken
4. Gurkengläser an sich sind stabil
5. wie gut, dass Daniel verletzt, das Auto kaputt, aber das Glas ganz ist. Umgekehrt wäre das ein Fiasko gewesen.

Wieviele Fans haben sich an kaputten Gläsern geschnitten ? Ich gönne es jedem Einzelnen von Herzen. Vielleicht sollten sie das auch zu Geld machen: "verkaufe gebrauchtes, aber gut erhaltenes Pflaster mit Blutspuren Gruppe AB negativ, das auf einer Wunde klebte, die durch ein Gurkenglas, das an Daniels Unfall beteiligt war, entstanden ist".



Ach so, war also der Daniel doch nicht so schwer verletzt. Denn er hat zuerst noch ein Gurkenglas vom Laster gestoßen. Makaber ... noch makaber als alles, was ich je hier geschrieben habe ...

Und zum Schluss des Küblböck-Themas dann das noch:


 

Engelbert 27.02.2004, 19.05 | (0/0) Kommentare | PL

küblböck


Ein gutgelauntes Hallo an Alle. An die, die den Daniel knuddeln wollen, die, die ihn nicht leiden können und auch an die, die ihn als Chauffeur einstellen würden.

Hallo auch an die Lästerer und die, die über die Lästerer schimpfen.

Ariana ist z.B. sehr kritisch, auch unten bei meinem Bildzeitungskommentar.

Mal eine Frage: was hätte Harald Schmidt, so er noch auf Sendung wäre, gestern Abend getan ? Richtig, er hätte mit einer großen und einer kleinen Gurke den Unfall nachgestellt. Das Publikum hätte gegröhlt und die Mehrheit der Fernsehzuschauer auch.

Genauso wird an den Frühstückstischen der Welt über den Daniel gelästert. Da wird ein Gedenkgürkchen auf den Aufschnitt gelegt und man ist gut gelaunt. Und genauso lästere ich auch hier und andere Blogs sind da nicht anders.

Verwerflich ist nur, wenn man nicht weiß, dass man lästert. Wenn man nicht auch Bedauern für diesen unreifen, jungen Menschen empfindet. Es ist ja wirklich nicht schön, mit Schmerzen im Krankenhaus zu liegen.

Ich bedauere ihn (selbstverständlich) auch wünschte ihm, dass es nicht passiert wäre. Nun ist es das aber und Daniel ist ein sehr polarisierender, extrovertierter Mensch des Showbussiness. Und bestimmt nicht unfreiwillig in dieser Rolle.

Über einen Nachbarn oder einen Blogger oder jemand, der wirklich mit dem Leben kämpft, würde ich nicht lästern. Aber so gönne ich meiner schwarzen Seele diese kleine Freude. Doch meine weiße Seele ist auch da, hat aber gerade keine Lust. Sie grinst nämlich ab und zu ganz gerne ;).

Weit verwerflicher als die Lästerei ist das, was sich so bei Ebay findet:



man beachte oben, dass er einmal "Cashgurken" geschrieben hat. Ein freudscher Verschreiber. Denn dieses Wort kommt dem ganzen schon viel näher. Es gibt noch mehr Gurken bei Ebay



wer Gurken nicht mag, der darf dann dies ersteigern:



Es gibt nichts, was es nicht gibt. Lampen mit dem Strahlen von Daniel, Parfüm mit Daniels Duft vor dem Unfall (Vorsicht, war ganz böse Satire eben) oder auch so trockenes wie ein Zeitungsschnippsel mit dem Handelsregisterauszug über die Firmengründung, an der Daniel beteilig war (wenn das überhaupt unser Daniel ist, schließlich ist er ja noch nicht volljährig).



Was ich ja fast schon lustig finde, ist diese Auktion



Ich kann den Kerl übrigens grundsätzlich gut leiden. Aber er bietet sich halt so phantastisch an für ironische Texte.

Als er damals bei DSDS zu ersten Mal aufgetreten ist, habe ich mit ihm gebangt, er möge doch weiterkommen. Endlich ein Original und kein austauschbarer Schönling. Sondern jemand mit einer ganz eigenen Ausstrahlung. Der mir viel lieber ist als uns aller Alexander.

Er ist halt ein bißchen abgehoben, was man aber nicht ihm, sondern den Menschen um ihn herum und auch seinen Fans zu Vorwurf machen muss.

Zwei seiner Fans saßen ja mit im Auto. Frauen in einem Alter, in dem sie wissen müssten, dass man jemanden, der kein Führerschein hat, nicht fahren lassen darf. Die waren noch viel unvernünftiger als der Daniel. Aber über die lästert sich's halt schlecht ;).

Soll ich zum Abschluss noch ein paar Gurkenrezepte posten ?? Nee, lieber nicht ... ;))
 

Engelbert 26.02.2004, 11.05 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

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Alle Hochachtung - absolut Spitze!
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Toll! Ich finde es wichtig das der Mensch auc
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