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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: innenleben

zerrissen



Hab grad ein altes Bild von mir gefunden ... keine Ahnung, wie alt ich da war ... dürfte an Fasching gewesen sein und ich war Cowboy ... passt überhaupt nicht zu mir ... aber ich wusste damals noch nichts von dem, was in mir zu finden war ... ich wusste auch nicht, dass ich im weiteren Leben so gut wie nie meine alten Bilder anschauen werde ... es gibt nichts in meiner wohlbehüteten Kindheit, an das ich zurückdenken möchte ... ich lebte, solange ich denken kann, auf einem anderen Planeten als auf dem meine Familie und Verwandtschaft lebte. Liebe ja, aber nie das Gefühl so, wie ich bin, akzeptiert zu werden.

Auch heute noch lebe ich auf einem anderen Planeten ... doch nun lade ich auf meinen Planeten Gäste ein und sie kommen gerne und immer wieder.

Meine Vergangenheit lade ich nicht in meine Gedanken ein, dazu ist mein Verhältnis zu ihr zu zerrissen. Und genau das habe ich gerade mit dem Bild getan.
 

Engelbert 29.03.2014, 18.28 | (31/5) Kommentare (RSS) | PL

wo kam das viele zeug her ?

Wo hab ich eigentlich das ganze Zeugs bzw. die Zeitschriften und Co. alles her ?

Ich war früher (bis Mitte/Ende der 90er Jahre) ein regelmäßiger und begeisterter Flohmarktbesucher ... trug immer viele und stets schwere Tüten ans Auto und hatte *seufz* einen der größten Flohmärkte auch noch in der Nähe (immer am 1. Samstag im Monat in Homburg).

Viele meiner Platten und viele meiner Zeitschriften hab ich von dort. Mit Ausnahme der frühen Meine Familie & ich-Hefte, die hat meine Mutter damals gekauft und deswegen hänge ich auch irgendwie dran ... weil ich die damals schon gerne angeschaut habe ...

... und ich glaube sowieso, dass alles, was so zuviel irgendwo liegt, Erinnerungen sind. Man trennt sich leicht, wenn man nicht an eine Erinnerung gebunden wird oder die Erinnerung nicht mehr so wichtig ist. Ist sie aber schön und fühlt sich wie Heimat an, dann bleiben auch die Dinge, die damit verbunden werden.

Meine Platten waren mein Leben (oder meine Traumwelt), da ich ja keine Freunde bzw. Freundinnen hatte ... und deswegen sinds auch so viele geworden und deswegen sind sie immer noch da.

Was aber auch da ist ... Stau ... ein Renovierungsstau, ein Aufräumstau, ein Erledigungsstau ... es ist eine ziemlich schwierige Zeit, weil soviel aufgelaufen ist.

Jetzt geht auch noch die Heizung kaputt. Und unterm Fenster bröckelt die Wand. Und neben dem anderen Fenster ist es undicht. Und ich möchte Überblick haben und die Möglichkeit, Dinge gezielt zu finden.

Wenns zuviel wird, sieht man mich manchmal gelähmt daneben sitzen, statt es tatkräftig weniger werden zu lassen. Weil weniger gar nicht einfach ist.

Das große Problem des Entsorgens ist ja, dass irgendwo irgendjemand das bestimmt gerne haben möchte, brauchen kann, etwas dafür zahlen würde. Und aus genau diesen drei Gründen liegen die Dinge dann immer noch und immer weiter da rum, weil man sie doch nicht einfach wegwerfen kann, weil irgendjemand und irgendwo und irgendwann und vielleicht.
 

Engelbert 19.08.2013, 13.36 | (32/1) Kommentare (RSS) | PL

wie immer, nur schlimmer

Tja ... vor zwei Monaten hab ich mir ausgedacht "3 Tage aufs Essen achten, 4 Tage normal" ... und das hat am Anfang auch gut funktioniert ... 2-3 Kilo waren weg, ich hab mich besser gefühlt ... dann kamen Tage mit Mottos wie "aber morgen wieder", "ich bin so heiß auf Eis" oder "hmm eigentlich wollte ich" und irgendwie fand ich mich nach einer Phase gehaltenen Gewichtes dann eines Tages verdammt schwer auf der Waage wieder.

Es war ja auch so heiß ... viel zu heiß für Bewegung. Fürs Essen gings komischerweise noch. Schleichend, aber unaufhaltsam näherte sich mein Feind, Der Schweinehund, immer wieder ... er stand da so unschuldig und schwanzwedelnd, rieb seinen struppigen Kopf an meinen Beinen und schwupps ... hatte er mich beeinflusst ... ach lass mich noch ein bißchen liegen und Hunger hab ich auch.

Jaja, meinen Humor hat er mir noch gelassen ... Galgenhumor. Das erheitert den Geist des Lesers ... aber nicht den Körper der Schreibers. Dem gehts alles andere als frischfröhlichfrei. Eher so, als hätte der Schweinehund Steine gesammelt, um sie mir in den Bauch zu legen. Damit ich mich wie der Wolf und die sieben Geislein gleichzeitig fühle.

Immer wieder steht im Lebenslauf
Ab morgen pass ich besser auf
Doch es scheint noch immer nicht genug
Denn immer wieder steh ich vor dem Brunnen mit dem Krug
Wenn er bricht
endet das Gedicht

Guck mal wie süß ... der Schweinehund schläft im Körbchen ... damit er morgen wieder fit ist.
 

Engelbert 11.08.2013, 20.30 | (24/0) Kommentare (RSS) | PL

in berlin leben ?

Manchmal denke ich nach, wie das wäre, in Berlin zu leben. In der Stadt mit den vielen Möglichkeiten ... die große Auswahl an allen möglichen Freizeitaktivitäten. Bei uns gibts nur Sistwieimmer. Ein gemäßigtes Angebot gibts in den kleineren Städten, aber auch das ist nicht wirklich interessant. In Kaiserslautern wäre schon mehr los, aber die Stadt ist knapp 30 Kilometer entfernt.

Ich weiß, ich werde nie woanders leben als hier in Bruchmühlbach ... und der große Teil von mir will das auch genauso. Aber ein kleiner Teil würde gerne in Berlin leben. Bunte Menschen, buntes Programm, große Vielfalt und Auswahl ... so stell ich mir das vor.
 

Engelbert 08.02.2013, 10.54 | (26/0) Kommentare (RSS) | PL

augenblogsgedanken

Hab grad auf der Suche nach etwas anderem einen eigenen Aphorismus im Netz gefunden und sehe staunend auf die Worte und frage mich "sowas habe ich mal geschrieben ?".

Ich schaue nach ... ja, wirklich, das hatte ich im Jahr 2005 geschrieben:

Nichts ist von einer solchen Bedeutung
dass nicht die Zukunft in der Lage wäre
es bedeutungslos zu machen

[ E.S. ]


Ich möchte da wieder hin. An den Punkt, an dem mir solche Worte einfallen. Worte, über die ich Jahre später staune. Ich möchte auch wieder an den Punkt, dichten zu können.

Aber vielleicht wäre das ein Zurückdrehen der Zeit, was gar nicht möglich ist ? Vielleicht waren Gedichte und Aphorismen früher und andere Dinge sind heute.

Oder muss ich mich fragen: wo bin ich geblieben ? Bin ich vom Ufer ins Wasser gesprungen und habe vergessen, wieder ans Ufer zu gehen ?

Vielleicht liegt es auch nur an der Musik, die nebenbei läuft. Filmmusik, mit dem Klavier gespielt. Ist ja oft etwas traurig.

Oder es ist, was es ist ... nämlich das, was ich sehe, wenn ich den Blick vom Monitor abwende. Dinge, die mich schnell wieder in den Monitor schauen lassen. Ich hab das Chaos vor ein paar Tagen mal fotografiert, Bilder, die nicht für die Öffentlichkeit sind.

Das Chaos steht in keinem Verhältnis zur Müdigkeit.

[ E.S. ]

Ist mir gerade eingefallen. Ja, ich werde müde, wenn ich sehe, was ich alles tun müsste, aber nicht weiß, wohin damit.

Ich dreh mich um und such nach mir ... niemand da. Da vorne vielleicht ? Auch nicht. Ja, wie komme ich denn darauf, dass ich mich sehen könnte. Ich bin doch da ... bin doch der, der sucht. Die Musik bleibt traurig ... und ich bin es nicht. Nicht traurig ... eher sentimental.

Auf eine sanfte Art einfach weiterschreibend ... los lassen ... die Worte ... los lassen, damit sie über die Tastatur wandern können.

Upps ... gerade habe ich daran gedacht, dass sich das alles trauriger liest als ich bin. Denken, was andere denken könnten. An andere denken. Und ich ? Bitte mich nicht verlieren dabei.

Der Kater nervt ... nein, ich will jetzt keine Streicheleinheiten verteilen ... ich will nur schreiben. So lange, bis die Worte müde werden. Im Ofen wirds dem Kuchen heiß ... erster Kuchen überhaupt ... wir hatten ja die ganzen Jahre keinen Backofen. Mit Stevia gebacken ... wir sind beide sehr gespannt. Nein, Mickey, auch jetzt will ich grad nicht.

Ganz bestimmt ist es die Musik. Die ist viel zu traurig. Musik von der "Zwielicht Saga" ... da muss man ja auf zwielichtige Gedanken kommen.

Aber ... ach ... irgendwo genieße ich es, einfach mal die Gedanken fließen zu lassen. Ich darf nur nicht dran denken, wie absolut das alles gelesen wird. Ist nur ne Momentaufnahme. Könnte ich morgen nicht mehr so schreiben. Hätte ich gestern nicht so schreiben können. Will ich heute genau so stehen lassen und bloggen.
 

Engelbert 20.01.2013, 18.11 | (24/0) Kommentare (RSS) | PL

einen neuen gedanken erfinden

Man müsste die Augen schließen können, leer werden und dann einen ganz neuen Gedanken gebären können. Aber das geht gar nicht ... jeder neue Gedanke ist eine Folge von alten Gedanken, von Erlebtem, von der Summe der Teile. Einen neuen Gedanken erfinden ... das aber wärs. Nichts denken ... bis aus dem Nichts ein Gedanke kommt ... aber was macht man stattdessen ? Man denkt über das Nichts nach, man denkt übers Denken nach, man denkt schon, während man auf einen Gedanken wartet.
 

Engelbert 11.12.2012, 14.41 | (17/1) Kommentare (RSS) | PL

wenn ich denn wüsste, wo ...

Es ist in jedem Jahr so ... wenn der Herbst die Bäume färbt, werd ich nervös ... ich "will", ja, ich "muss" den Herbstwald fotografieren ... ich hab so ein Idealbild vor meinem geistigen Auge und das will ich fotografieren. Doch das ist wie die Suche nach etwas, von dem man gar nicht weiß, wo es zu finden ist.

Irgendwo da drinnen im Wald, da vorne beim Dorf oder auch dort drüben mag es das Bild geben, aber woher soll ich das wissen ... und so fahre ich von Ort zu Ort und hoffe, dass ich im Augenwinkel einen Blick erhasche oder einen Weg sehe ... um dann auszusteigen und ein Bild zu machen.

Beate nennt das "getrieben sein" und fährt bei solchen Fahrten nicht oder nicht gerne mit ... sie ist generell jemand, der lieber daheim bleibt und wenn unterwegs, dann sollte die Fahrt ein Ziel haben und nicht eine Suche sein. Weil es passieren kann, dass man nur gesucht, aber nix gefunden hat ... und dafür viel unterwegs war und wenig gelaufen ist.

Gestern war ich wieder suchend unterwegs ... das ideale Bild ... mit Weg, Licht, mit grün, gelb und rot ... das gibt es ja nur einmal ... nur dort und nicht woanders und ein Jahr später nicht mehr ... aber ich suche es dennoch.

Generell bin ich immer auf der Suche ... nach neuen Dingen, besonderen Entdeckungen, nach Themen und nach Bildern, die auf irgendeine Weise schön und/oder interessant sind. Im Hintergrund immer die Angst, dass mir mal die Bilder ausgehen ... und da nützt es auch nix, dass mein Hirn mir vorrechnet, wie viele Bilder ich fotografiert, aber noch gar nicht gezeigt habe ... doch ein Jahr später sind die Fotos vom letzten Jahr vergessen. Und ich finde es blöd, die zu zeigen ... sind doch alt, sind doch weit weg. Sie als neue Bilder zu verkaufen, empfände ich als unehrlich.

Ich könnte sie auch einfach so zeigen ... aber warum es denn mir einfach machen, wenns auch kompliziert geht ... und so bin ich in diesen letzten sonnigen Tagen wieder auf der Suche ... und während ich so suche, fallen mir die Farben der Bäume vor die Füße ... wenn sie alle unten liegen, dann werd ich ruhiger, weil ich weiß, dass es nix mehr zu fotografieren gibt.

Bitte meine Wort nicht so interpretieren, dass ich nun besonders schöne Herbstbilder geschickt haben möchte ... denn mein Wunsch ist nicht, solche Bilder zu sehen, sondern selbst zu fotografieren. Wenn ich denn wüsste, wo ;)).
 

Engelbert 22.10.2012, 13.38 | (21/0) Kommentare (RSS) | PL

früher, heute, offener, älter

Wenn ich so meine alten Tagebucheinträge durchlese ... viel offener, direkter, ja fast geschwätziger ;)) ... da hab ich Dinge geschrieben, die ich heute allesamt mit der Schere im Kopf abschneiden würde ... mich erschüttert es, wie sich meine Schreibe verändert hat.

Fast naiv hab ich damals alles geschrieben, was mir grad auf der Seele lag ... es ist launig und direkt zu lesen ... herrlich geschrieben ... aber es ist nicht möglich, heute wieder so zu schreiben. Zum einen bin ich natürlich reifer (oder älter oder müder oder weiser oder ruhiger), zum anderen ist heute das Internet nicht mehr die Oase, wo nur ich drin bin und ein paar wenige, sondern ich weiß, dass heute fast jeder hier liest bzw. lesen kann.

Mit jedem kleinen Stück Offenheit, auf das irgendwann mal mit dem Finger draufgezeigt oder das beleidigend zitiert wird, überlegt man sich, ob man weiterhin so offen sein will. Aber das ist kein bewusster Prozess, bei dem ich mich hinsetze und "ich will nicht offen sein" sage, sondern es schleicht sich ein, zu überlegen, ob man dies oder jenes schreibt oder lieber nur denkt.

Ich bin ja nun hier nicht einer von vielen, sondern der eine, der im Mittelpunkt steht ... ich kann ja nicht in einer Menge nicht auffallen, sondern es wird ganz gezielt gelesen, was ich schreibe. Nicht nur von Freunden, sondern auch von Kontrolleuren und Zeigefingern.

Es erstaunt mich, im Archiv zu lesen, es macht mich gleichzeitig traurig und irgendwann schließe ich die Seite, weil ich nicht weiter lesen ... vielleicht weil ich tief in mir drin heute noch gerne so sein würde wie damals ... wie ein Kind, das mit staunenden Augen schaut, erzählt und dann Stück für Stück die Erfahrungen macht, die es immer weniger offen schreiben lassen.

Nicht, dass mein Tagebuch heute leer wäre, aber es ist eben nicht mehr wie damals. Vielleicht sind wir aber alle nicht mehr wie damals. 6, 8, 10 Jahre später hat uns das Leben mehr oder weniger verändert. Vielleicht gehts aber vielen Tagebuchschreibern so, dass sie ein bißchen erschrecken, wenn sie in alten Tagebuchseiten lesen.
 

Engelbert 01.08.2012, 19.00 | (26/0) Kommentare (RSS) | PL

tupperware und ich

Tupperware an sich ist in Ordnung, man muss halt abwägen, ob man bereit ist, den hohen Preis zu zahlen ... meine Mutter hatte in den 70er Jahren viel von Tupper gekauft, ich bin damit aufgewachsen, hab aber seit 20 Jahren nix mehr dort gekauft.

Jemand eine Bestellung mitgeben, das ist in Ordnung ... das ist wie aus dem Katalog bestellen und die hohen Preise schrecken schon ab.

Ich würde aber nie ne Tupperware-Party besuchen, ich lehne das absolut ab. Das ist für mich eine unschöne Verbindung zwischen Freundschaft und Umsatz. Man kauft, um den Gastgeber nicht zu beleidigen oder man wird eingeladen, damit man kauft. Ich bekam mal eine Einladung (war zwar Amway, ist aber das gleiche Prinzip) a la "magst du nicht heute Abend mal vorbei kommen" und dachte wirklich und freute mich, dass der Gastgeberin auch an mir gelegen sei, dabei hatte sie eigentlich meinen Geldbeutel eingeladen (der dann aber geschlossen blieb). Eine unter der Oberfläche fast schon bösartige Verkaufsmethode ... ich bin da ganz empfindlich, wenn ich nicht sicher sein kann, um meiner selbst Willen eingeladen worden zu sein. Aber das mögen andere viel weniger eng sehen. Und ... nicht jeder Gastgeber sieht das nur kommerziell ... ich will da niemand auf die Füße treten ... es geht mir um das Verkaufsprinzip an sich.

Aber mal ne Bestellung mitgeben oder auf andere Weise kaufen: grundsätzlich ja, das Preishindernis bleibt allerdings.
 

Engelbert 13.07.2012, 13.48 | (25/1) Kommentare (RSS) | PL

sind so gedanken

Der "Kerl am Kreuz", das ist jetzt schon drei Jahre her. Was hab ich damals Haue gekriegt. Auwei ... und so ist mir stets an Karfreitag dieser Tagebucheintrag in Erinnerung. In diesem März kam dann noch die Aufregung um mein Gespräch mit seinem Vater hinzu.

Heute lächle ich milde darüber ... und gleichzeitig bin ich auch müde ob solcher Diskussionen und überlege erst mal, ob ich meine Gedanken schreibe. Muss ich ja nicht, könnte mich stattdessen ja auch ein Viertelstündchen hinlegen, wäre entspannender. Muss ja nicht Toleranz und Nächstenliebe erneut auf die Probe stellen.

Ostern war für mich früher ein weltliches Fest und hatte etwas mit Eiern zu tun ... ich bin in einer Familie aufgewachsen, die an Gott glaubte, aber nicht darüber philosphierte und es gab auch keine einengenden Vorgaben ... evangelische Normalität. Man rief den Herrn in Kummer und Not, las aber nicht in der Bibel. Man betete vor dem Essen, aber es war ein Ritual um des Rituals Willen. Man wurde konfirmiert, freute sich aut die Geschenke zu diesem Anlass und war danach froh, dass man nicht mehr sonntags in die Kirche musste.

Ich bin dann auch (aus steuerlichen Gründen) aus der Kirche ausgetreten, aber ich bin nicht aus dem Glauben ausgetreten. Ich glaube daran, dass es etwas geben könnte, das man nicht greifen kann. Es ist wie ein Nebel, der da oben vielleicht ist. Ich wünsche mir, dass er, wenn ich das Zeitliche segne, auch wirklich existiert und ich dort auf irgendeine Art auch.

Und ich gehe einfach davon aus, dass da oben jemand Nettes, Gütiges sein könnte, der ein paar Fäden in der Hand hat. Falls er wirklich viel Macht hat, so fange ich aber erst gar nicht an, zu hinterfragen, warum er dies und das auf Erden geschehen lässt. Warum er Morde zulässt, warum Amokläufe, Kriege, Ungerechtigkeit. Vielleicht hat er einen Plan. Kann sein, kann nicht sein. Vielleicht lässt er uns einfach mal machen und guckt uns zu. Vielleicht werden wir später verstehen. Vielleicht sind wir auch als Engel ratlos. Vielleicht landet unsere Seele ganz unsanft, wenn sie entdeckt, dass es gar nix mehr gibt da oben. Am schönsten ist aber der Gedanke, dass all das Schlimme, das uns hier unten passiert, nur umso früher in Licht da oben führt. Muss aber nicht sofort sein, muss nicht möglichst schnell getestet werden.
 

Engelbert 05.04.2012, 20.09 | (24/1) Kommentare (RSS) | PL

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..fehlt noch das Schwarzbrot dabei....0))))(*
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