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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: innenleben

finden und entwickeln

Dass man sich gefunden hat, schließt eine Weiterentwicklung nicht aus. Denn das Leben serviert einem auf Silber-, Gold- und Blechtabletts die unterschiedlichsten und manchmal neuen Dinge und diese inspirieren, prägen und verändern den Menschen. Leben ist nie Stillstand.
 

Engelbert 10.03.2012, 11.19 | (12/0) Kommentare (RSS) | PL

immer wieder das gleiche

Immer wieder gibt es Menschen, die damit nicht zurecht kommen, dass ich so viel geliebt, gelobt und in den Himmel gehoben werde ... dabei ist es doch so einfach ... seid so wie ich, dann bekommt Ihr das alles auch. Aber nee, so wie ich will ja niemand sein, aber alles andere wollense haben. Geht nicht. Das eine bedingt das andere. Hey, ihr neidumwobenen Menschen ... ihr würdet ganz schön schreien, wenn ihr mal ein paar Stunden in mir wohnen würdet ... aber nix schrei vor Glück a la Zalando ;). Aber eins ist wirklich schön ... ich bin echt ... ich spiel keine Rolle, sondern das sind alles echte Teile von mir ... und ich lass mich nicht lenken, nicht biegen, nicht ändern, denn ... als ich mich endlich gefunden hatte, beschloß ich, mich nicht mehr zu verlieren.
 

Engelbert 08.03.2012, 16.30 | (52/4) Kommentare (RSS) | PL

nie gehört, wie kann das sein ?

Wie kann das sein, dass ich so viele Platten nie gehört habe ?

Erst mal bin ich Sammler und Jäger, das "haben" und "hören können" hat Vorrang ... die Zeit wuchs nicht mit den (meist auf Flohmärkten oder im Sonderangebot) gekauften Platten mit.

Dazu kommt noch, dass ich kein Nebenbei-Hörer bin ... bei mir düdelt nie Musik im Hintergrund rum. Wenn, dann will ich sie bewusst hören ... das kann ich aber nicht, wenn ich am PC sitze und mich dort auf ein Programm konzentrieren muss.

Ich hatte immer gesagt "später, wenn ich mal ... werde ich die Platten hören", aber nicht gewusst, dass später neue, andere Dinge mein Leben gestalteten. Seit Ende der 80er Jahren hatte ich einen PC, dann kam ne Freundin, die zur Frau wurde, dann Seelenfarben ... alles Dinge, die die Zeit nicht weniger werden ließen.

Als ich schon viele Platten hatte (und davon viele ungehörte), kam eine jahrelange Phase, in der ich tagsüber im Büro mit einem Radio zwangsbeschallt wurde ... ein Alptraum ... wenn ich abends nach Hause kam, konnte ich keine Musik mehr hören. Und Sonntags dachte ich schon dran, dass das Montags wieder damit losgeht. Das war eine Phase, in der ich zwar noch Platten kaufte, aber halt nach dem Motto "im Moment gehts nicht, aber irgendwann werd ich die mal hören ...".

Tja, es kam anders ... und das Verhältnis Platten zu Zeit hätte aber nie gepasst, ich hätte jahrelang Tag und Nacht hören müssen, um alles zu hören.

Mir war die Auswahl wichtiger ... die Möglichkeit, möglichst viele verschiedene Musik hören zu können, wenn ich das wollte. Musik hat für mich nix mit einer bestimmten Zeit oder Erinnerungen zu tun, sondern ist einfach nur Musik, Entdeckung.

Irgendwann hatte dann die CD (da hab ich auch einige) wegen einfacher Bedienbarkeit ihren Stellenwert und nun mp3's, die platzsparend auf meiner Festplatte im Regal liegen.
 
Doch selbst wenn ich den ganzen Tag Zeit hätte, um Musik zu hören ... ginge das höchstens ein bis zwei Stunden und danach reicht das und ich schalte die Musik wieder ab. Viele hören ja Musik nebenbei und kriegen oft gar nicht mit, was genau läuft ... wenn ich Musik höre, dann krieg ich das Lied auch mit und es läuft auch mittellaut und deutlich hörbar. Doch dann geht halt nicht den ganzen Tag.
 

Engelbert 19.02.2012, 15.26 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

der tage motto

Gestern und heute: Angst essen Tag auf. Weil ich mich nicht gut fühle, nicht fit bin, mich, wo ich auch bin, am liebsten hinlegen würde, gehts in meinen Gedanken rund ... "mein Herz wird schlechter, wie bei meiner Mutter, was kommt als nächstes, wie lange noch" ... diese Gedanken belasten sowohl mich als auch Beate sehr. Ich bräuchte nen Wahrsager, dem ich glauben würde und der mir sagt "ach Quatsch, sie haben noch ein paar Jahre". Dieses Vertrauen habe ich manchmal oft nicht. Das Perfide daran ist, dass die Angst ähnliche Symptome machen kann wie die Krankheit an sich. Aber änder mal so eben was dran, wenn Du die Bilder der Vergangenheit vor Augen hast.

Nachtrag: aber es ist nicht "nur" die Vergangenheit, die zu diesen Gedanken führt ... ich spüre halt mein Herz in der Jetztzeit ständig. Normalerweise merkt man ja nicht, dass man eins hat, doch ich merke das in Form von Druck oder flauem Gefühl im Brustkorb. Mein Ruhepuls müsste zwischen 60 und 70 sein, damit sich das Herz erholen kann, aber er ist über 80. Mein Normalpuls liegt zwischen 90 und 100.
 

Engelbert 17.02.2012, 21.51 | (26/0) Kommentare (RSS) | PL

nicht alltäglich

Ach ... am Montag hab ich den Herzkatheter und vorher ist alles anders.

Zwischen großer Abschiedsinszenierung, angstvollem Zurückziehen und bangem Hoffen suche ich die Zuversicht und find grad keine.

Lieber 5 Magenspiegelungen als ein Herzkatheter.

In mir kenn ich mich zur Zeit nicht mehr aus ... kann nicht unterscheiden, was psychisch und was physisch ist. Manches passt nicht zum "alles nur Nerven", anderes passt nicht zum "am Herz ist was kaputt". Der Druck auf der Brust ist auf jeden Fall oft genug da.

Ich hab aber keine Lust, die Decke dieser Gedanken ständig übers Tagebuch zu hängen, deswegen gibts hier auch mal Pause wie gestern. Ist eh alles nicht alltäglich im Moment.
 

Engelbert 28.01.2012, 10.12 | (74/0) Kommentare (RSS) | PL

zwei stimmen

In meinem Kopf sind zwei Stimmen ... die eine schreit "Hilfe ... ich will schlank sein, ich fühle mich schlecht wie nie, krieg kaum Luft, hab mein Lebenshöchstgewicht erreicht" ... und die andere schreit "ich habe Hunger, gib mir sofort zu essen, hör nicht auf die andere Stimme" ...

Das verstehen nur Dicke ... alle anderen nehmens bitte einfach als gegeben hin ...
 

Engelbert 15.12.2011, 09.34 | (36/1) Kommentare (RSS) | PL

ich hätte nie gedacht ...

... dass sich mein Leben so in Richtung Internet verändern wird ... aber ich bin dankbar dafür. Ohne die virtuelle Welt wäre ein Teil von mir nie geboren worden.
 

Engelbert 29.11.2011, 23.36 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

vertrauen

Bin traurig ... hab Zoff mit jemanden, nur weil ich nicht vertrauen kann ... weil ich jedem alles zutraue ...

... es wohnt nicht in mir, das Vertrauen anderen Menschen gegenüber ... so lange jemand nett zu mir ist, gehe ich nur vom Guten aus und glaube ihm alles ... wenn ich aber irgendeinen Grund zum Mißtrauen habe, dann gehe ich vom Schlechten aus ... lasse aber die Tür zum Guten offen ... meine Zweifel können also zerstreut werden ... aber es passiert, dass es dazu nicht mehr kommt, weil jemand bereits durch mein Mißtrauen verletzt ist.

Ich weiß schon (oder vermute es), wo mein Nichtvertrauen herkommt ... wenn man in der den Menschen prägenden (Jugend)Zeit die Erfahrung macht, dass Dinge, die hoffnungsvoll beginnen, ganz anders enden können.

Sorry nochmal an den Menschen, den es gestern getroffen hat.
 

Engelbert 20.10.2011, 14.34 | (22/3) Kommentare (RSS) | PL

gedanken rund ums essen

Für Dünne und Sportliche ist das ja alles klar: "friss nicht so viel, beweg dich mehr". Für Logiktrainer ebenfalls "wie kannst du, wenn du eh so dick bist, dann noch aus Frust fressen". Nun ja, wäre ich auch so gestrickt, würde ich vielleicht genauso reden.

Doch ich bin anders ... immer hungrig. Fragt nicht, wonach ... denn satt macht mich nur das Essen. Oder besser: es macht den Körper satt und befriedigt den Geist (Essen ist die Erotik des Alters *gg*).

Man kann sich beschissen fühlen und dennoch was essen ... während des Essens fühlt man sich nämlich gut (und genau danach strebt ein hungriges Hirn). Danach kommt der Katzenjammer. Da könnte man aus lauter Frust grad schon wieder essen (ja, doch, so ist das). Das versteht nur, wem es ebenso geht ... und ich versuche erst gar nicht, das anderen zu erklären ... die sollen es einfach als gegeben hinnehmen.

Viele Diäten haben eine genau Vorgabe (trenne dies und das, esse nicht nach 18 Uhr, kein Fett, dies nicht, das nicht) und das beschneidet meine Freiheit, zu essen, was ich will ... es geht nicht darum, dass ich immer alles essen muss ("will" schon) ... aber ich möchte es dürfen. Keine Gängelung bitte. Die Freiheit ist auch während des Abnehmens unverzichtbar.

Dann gibt es das wunderbare und richtige "stelle einfach deine Ernährung um" ... wie schön ... wie schwammig ungenau ... das ist dann zu wenig Druck und zu viel nette Wünsche ... wenn ich dann überlege, was ich essen könnte, zuckt meine Hand immer in die falsche Richtung ;). Oh ja, ich weiß ganz genau, was gut für den Körper ist, was wie viel Kalorien hat, ich könnte wunderbare für andere Pläne machen, aber das heißt nicht, dass ich das selbst auch so umsetzen kann.

Kann oder will ? "Der will nur nicht" werden manche sagen ... aber sicher will ich nicht (wenn ich wollte, hätte ich doch schon mein Idealgewicht). Ich will mich nicht beim Essen einschränken ... dass ich es doch mache, ist keine Willens- sondern eine Vernunftentscheidung.

WW (Weight Watchers) ist da genau das Richtige ... ich will jetzt keine Werbung dafür machen, es ist besser, das ohne WW in den Griff zu kriegen. Doch für mich passt das, denn ich darf alles essen, muss es nur aufschreiben. Pro Tag darf ich so und so viel Punkte verbrauchen und wenn ich esse, was ich grad will, dann sind die Punkte schnell weg und ich muss schauen, wie es dann weiter geht. Wenn der Abend kommt und man hat mehr Hunger als Punkte, bleibt nur die Flucht zum Obst und Gemüse, denn das ist immer erlaubt. Oder man läuft ne halbe Stunde um den Block, das gibt ein paar Extrapunkte, was psychologisch genau richtig ist. Das Wichtige bei WW ist ganz einfach: die Punktevorgabe ernst nehmen und alles, aber auch wirklich alles, eintragen.

Es ist kein "Lern"effekt (wissen tue ich schon) für mich, sondern ein "Bewusstmachen", was man denn so am Tag gedankenlos mal hier mal da in sich reinstopft. Da rappelt das Punktekonto, wenn man mal nebenher einen Radler oder was Süßes isst.

Wie macht mans, wenn am Ende der Punkte noch so viel Tag übrig ist ... dann muss man überlegen ... man kann dann abends brav sein ... oder tagsüber möglichst sparsam, damit man den Abend übersteht. So und so ein positiver Effekt.

Gestern war ich über den Punkten (was auch erlaubt ist, denn es gibt ein Wochenextra, das man aufbrauchen kann, das aber nicht täglich nachwächst) und heute beginne ich ohne Frühstück (hat sich so ergeben, Handwerker sind da und irgendwie kam ich nicht zur Ruhe), dafür nennt sich mein Mittagessen "Gemüsesuppe mit Kartoffeln und (leichter) Wurst" ... damit ich später schon noch den Mund öffnen darf, auch wenn ich nix sagen will ;).
 

Engelbert 14.09.2011, 12.28 | (37/8) Kommentare (RSS) | PL

die jüngeren und die älteren

Viele Dinge, die uns wichtig sind ... sind für die Jüngeren gar nicht mehr greifbar ... diese kriegen viele Feinheiten gar nicht mit (dafür können sie simsen bis uns schwindlig wird) ... die Industrie stellt sich generell auf die jüngeren Menschen ein ... und wären die so wie wir, dann würden auch Dinge anders laufen ... doch die mittelalten und älteren gehören zu den Auslaufmodellen. Ist einfach so ... Apothekenumschau lesen und gut. Nee, im Ernst ... ältere kennen noch "echte" Brötchen (und keine Teiglinge), jüngere kennen nur "Brötchen" ... ältere kennen noch feine Trinkschokolade, jüngere die Industriefertigmischung ... ältere kennen noch den Geschmack echter Vanille, jüngere glauben, das künstliche Aroma sei echt ... sind jetzt nur ein paar pauschalierende Beispiele ... es gibt Ausnahmen hier wie dort, aber es geht schon in diese Richtung.
 

Engelbert 18.08.2011, 19.08 | (17/0) Kommentare (RSS) | PL

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