ALLes allTAEGLICH

wieder daheim

Der Albtraum ist vorbei ... es waren ja eigentlich nur vier Tage, aber es kommt mir wie Wochen vor ... Beate hatte heute Morgen nach dem Hin und her von Schluckecho oder nicht ... den Direktor der Klinik angemailt und ein paar Fragen gestellt und ein bißchen erzählt, was so abläuft ... und schon stand heute Mittag auf einmal der Leiter der Echokardiografie vor mir und sprach mit mir ... später kam der Oberarzt der Rhytmologie zu mir ... und auf einmal konnte ich alle Fragen klären und durfte sogar nach Hause. Manchmal wirkt ne kleine E-Mail Wunder.

Engelbert 25.03.2019, 20.18| (86/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

richtig gute nachrichten

Es war ein unendlich anstrengender Tag ... 4 Stunden aufs Schluckecho warten, lange Diskussionen, obs gemacht werden soll, widersprüchliche Aussagen ... mehrfach gestochen worden, Vene geplatzt, 15minütige Sucherei von zwei Personen gleichzeitig nach einer Vene ... und dann die Untersuchung.

Und das Ergebnis: gut ... mein Herz hat sich seit Januar verbessert und ist nur noch leicht eingeschränkt, wie früher auch. Und sogar das Thema Herzklappe ist vom Tisch, sie ist zwar nicht in Ordnung, aber man muss nichts machen.

Es ist einfach etwas anderes kaputt gegangen, das mit der Herzleistung nix zu tun hatte, aber ein eigenständiges, gefährliches Krankheitsbild ist ... und das nun durch den Schrittmacher repariert wurde.

Allen, allen unendlich großen Dank fürs Anmichdenken, Bangen, Daumendrücken, Dasein.

Engelbert 25.03.2019, 15.49| (81/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

bild des tages



Simba ... dieser Blick.

Engelbert 24.03.2019, 18.37| (17/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: s + f

krankenhausschnipsel

- Auch wenn es draußen immer mehr grünt, bin ich zur Zeit ohne Kamera unterwegs ... denn für mich ist nur das Laufen wichtig ... heute haben wir eine große Runde auf dem weitläufigen Krankenhausgelände gedreht.

- Medikament 1 ... da steht mit einem Drittel mehr auf dem Medikamentenplan, ok. Medikament 2, das ich nicht mehr bekommen sollte und nach dem ich gestern mehrfach gefragt hatte, ist nun da, in doppelter Menge gegenüber früher. Medikament 3 fehlt weiterhin ... aber ich habe mich mit der Schwester verständigt, dass ich das so machen kann, wie es auf dem bisherigen Plan steht.

Schweinefleisch darf nicht trocken sein. Also gabs nur Nudeln und Gemüse. Und einen Rhabarberkuchen in der Cafeteria.

Der Fernseher flimmerte gestern bis 23.30 Uhr, bis die Maus vorbei war. Als der Fernseher dann aus war, strahlten hell mehrere Lampen von draußen rein ... da habe ich die Vorhänge zugeszogen, damit es dunkel ist. Das wurde dann heute morgen von drei Menschen beanstandet ;).

Engelbert 24.03.2019, 16.14| (20/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

ich bin ein kind der angst

Immer schon ... als Kind Angst vor den angedrohten Prügeln der Mitschüler ... später Angst davor, dass meine Eltern wieder streiten, dann Angst um die Gesundheit meiner Mutter ... Angst begleitet mich durchs Leben ... als übersensibler Mensch und in Verbindung mit einer Herzkrankheit erst recht. Denn das ist ganz zentrales Organ, das sehr gut in der Lage ist, Angst zu machen.

Heute gab es kurz vor Mittag so eine Sekunde, wo es mir ganz anders wurde ... als würde jetzt etwas schreckliches geschehen ... so ein starkes Schwächegefühl ... nach 1, 2 Sekunden war es wieder weg ... und die Panik war da. Was war das, was bedeutet das, wird es wieder kommen undsoweiter. Solche Ereignisse erschüttern mich, auch wenn schon vorbei sind. Weil ich nicht genau weiß, was wie warum.

Oder mein Troponin T-Wert ... der war am Donnerstag so hoch, dass die Gefahr weiterer ernster Herzprbleme sehr hoch ist.

Engelbert 24.03.2019, 16.14| (17/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: innenleben

sonntagskirche



Heute sind wir im Raum der Stille im Uniklinikum Homburg. Hier ist es auch ganz still ... ab und zu fahren Krankenwagen vorbei, aber man hört sie nicht. Eure Gedanken zu diesem Kircheninnenraum ? Bitte nur zum Raum etwas schreiben, nicht zu mir und auch nicht für mich beten etc..

Engelbert 24.03.2019, 10.15| (52/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: sonstiges

man glaubt es kaum

Okay ... heute morgen waren zwei da ... kurzes Hallo, Gespräch übers Echo am Montag,weg waren sie ... als ich eben nochmal nach meinen Medikamenten gefragt habe, kam die Antwort "der Arzt war doch bei ihnen, da hätten sie das doch sagen können mit den Medikamenten" ... ich sage "aber ich wusste doch gar nicht, dass ich sie hier nicht bekomme" ... "dann müssen sie warten bis Montag und das dann dem Arzt sagen".

Engelbert 23.03.2019, 18.53| (57/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

ich sitze hier in der cafeteria ...

... ja, wirklich ... man glaubt es kaum, gelle ... heute morgen war es ja möglich, selbst auf die Toilette zu gehen ... und später habe ich dann gemerkt, dass zumindest normales Gehen möglich ist ... da hab ich heute Nachmittag gefragt, ob ich mit Beate eine Runde um den Block darf ... die Antwort "ich kann sie ja eh nicht aufhalten ... und sie haben ja einen Herzschrittmacher" ... und so sind wir dann eine halbe Stunde draußen gewesen ... ging gut, war weitgehend normal ... danke nochmals an Euch alle !!

Ansonsten: bin seit heute Vormittag auf Normalstation und es hat noch kein Arzt den Weg zu mir fürs Erstgespräch gefunden ... und sie haben bis auf eines alle meine Medikamente gestrichen ... geht gar nicht ... die nehme ich ja nicht umsonst.

Engelbert 23.03.2019, 17.46| (27/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

auf normalstation

Bin jetzt auf Normalstation in der Kardiologie.

Ich bin in einem Vier-Mann-Zimmer ... schrecklich.

Auch nicht besser: ich durfte das angenehme Bett mit der guten Matratze und Möglichkeit, das Bett im Kniebereich anzuwinkeln, nicht mitnehmen. Hab jetzt zwar eine dickere Matratze, aber nur mit Verstellmöglichkeit im Kopfbereich.

Hab nur das Krankenhaushemdchen an ... ein Mitpatient hat sich schon beschwert, das man alles sehen würde. Muss halt warten, bis Beate meine Sachen gebracht hat.

Ja, ich sollte dankbar sein ... und dennoch will ich nur eines: wieder schnell nach Hause. Wenn ich an den Mann denke, der neben mir auf Intensiv lag ... vor 2 Jahren hat er 350 Tage lang auf der Intensivstation gelegen.

Engelbert 23.03.2019, 12.03| (36/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

wie viel von mir noch übrig sein wird ?

Heute komme ich auf Normalstation und ich habe Angst, wie viel von mir noch übrig sein wird ? Ich war vorgestern so erstaunlich fit, über eine Stunde flottes Gehen ohne Pause oder Atemnot.

Wie wirds heute sein ? Hab jetzt zwei Tage nur gelegen und weiß nicht, wie fit ich wirklich bin,

Ich weiß, dass ich das schon bald merken werde, aber das Gedankenkarusell läuft eben jetzt schon. Werde ich wieder nach wenigen Schritten Atemnot haben, muss ich wieder ganz von unten anfangen ? Wirds überhaupt noch mal wie früher ? "Abwarten" "Geduld haben" ... ja, sicher ... aber diese Worte nutzen nichts, wenn man mit Sorge in die Zukunft blickt.

Engelbert 23.03.2019, 06.43| (70/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

noch eine Nacht auf der Intensivstation

Als ich Engelbert heute antraf, war er noch sehr benommen. Das Narkosemittel hatte noch Wirkung. Außerdem muss der Körper das alles zweimal verkraften, gestern Nacht zwischen 1.00 und 3.00 Uhr und heute zw. zw. 8.00 und 11.00 Uhr. Der Pfleger meinte. dass das völlig normal sei. Und er ist wirklich in sehr sehr guten Händen. Da kommt sogar der Professor - den man, weil er auch einen blauen Dress trägt wie die Pfleger, nicht erkennt - und ihn um ein Glas Wasser für den Mann bittet. Und prompt bringt er ein Glas Wasser. Nachdem ich mich bei ihm entschuldigt habe, weil ich sein Namensschild mit Titel nicht erkannt hatte, meinte er nur "ich bin hier ein Mensch wie jeder andere auch". Tut gut, dass es solche Leute gibt. Dagegen antwortete eine junge Ärztin im Praktikum auf eine Frage "dass besprechen Sie mit dem Pfleger, ich bin hier Ärztin".

Engelbert macht sich viele Gedanken, dass es nochmal kommen könnte das Kammerflimmern (nachträglich geändert auf: lebensbedrohliche Rhythmusstörungen), woher es kam, warum sein Puls so hoch ging usw. - Und bei jedem Pipser eines Gerätes - was ist jetzt. Ich kann das gut nachvollziehen, mir geht es genauso. Er ist nur noch nicht so zuversichtlich. Er kann den linken Arm nicht bewegen und hat noch enorme Schmerzen. Aber lt. Pfleger und Prof. ist das auch völlig normal und der linke Arm hat eben Pause. Engelbert meinte nur, dass er nach dem Einsetzen des Schrittmachers gleich aufstehen und rumrennen kann. Er muss sich in Geduld üben und das ist sehr schwer für ihn, zumal er sich am Mittwoch noch so richtig fit gefühlt hatte. Zur Sicherheit bleibt er diese Nacht noch auf der Intensiv und morgen entscheidet sich dann, ob er auf die Normalstation darf.

Sorge macht mir seine Schlafapnoe. Er hat ja eine Schlafmaske, aber damit geht es gar nicht. Ich schnarche ja noch mehr und ich könnte auch nicht mit einer Maske (die mit Gurten auf dem Gesitz festgezurrt ist) schlafen. Wir können beide nichts auf dem Kopf/Gesicht haben. Ich kanns verstehen und doch muss sich da was ergeben, ich weiß nur noch nicht was. - Engelbert wollte ja sowieso noch in ein empfohlenes privates Schlaflabor gehen um eben mal den genauen Stand der Dinge in Erfahrung zu bringen.

Ich hoffe, dass die Nacht gut verläuft und wünsche ihm, dass er morgen auf die Normalstation darf. Und ein Quäntchen Geduld, das wünsche ich ihm auch. Und Zuversicht wünsche ich ihm und und und ........ Liebe erträgt und trägt viel.

Und nun wünsche ich uns allen eine gute und ruhige Nacht - und habt nochmal Danke für all die guten Gedanken und Wünsche.

Engelbert 22.03.2019, 21.02| (55/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: beate bloggt

zu Hause hätte er die Nacht nicht überlebt

Engelbert hatte die Nacht dreimal Kammerflimmern (nachträglich geändert auf: lebensbedrohliche Rhythmusstörungen) und musste zweimal mit dem Defibrilator zurückgeholt werden. Sie haben ihm dann einen Notfallschrittmacher eingesetzt. Es kam extra ein Arzt von zuhause, um die Notfallschrittmacher-OP zu überwachen. Das Risiko, bei nochmaligem Kammerflimmern (nachträglich geändert auf: lebensbedrohliche Rhythmusstörungen) , war zu groß. Jetzt ist die Gefahr vorbei. Heute morgen kommt dann die richtige Herzschrittmacher-OP.

DANKE, dass er lebt und er dort so gut versorgt ist.

Engelbert 22.03.2019, 05.16| (166/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: beate bloggt

auf der intensiv-station

Hallo Ihr Lieben ... ich liege auf der Intensiv-Station und harre der Dinge ... AV-Block 2. Grades ... Puls von nur 40 Schlägen. Morgen bekomme ich einen Herzschrittmacher. Danke an Euch alle fürs Anmichdenken.

Engelbert 21.03.2019, 19.01| (83/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

Engelbert per Notarzt in der Uniklinik

Engelbert musste soeben per Notarzt in die Uniklinik (Herz - Hausarzt hatte Notarzt gerufen). Bin soeben von der Arbeit nach Hause, packe ein paar Sachen ein und fahre direkt nach Homburg. Bitte drückt alle die Daumen, dass alles gut wird - DANKE

Engelbert 21.03.2019, 13.45| (89/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: beate bloggt

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